Drama

40 Meter in die Tiefe: Angler stürzt am Gardasee in den Tod

Tödlicher Absturz an der Rocca di Manerba: 65-jähriger stürzt beim Angeln 40 Meter in die Tiefe 

Die Rocca di Manerba am Westufer des Gardasees ist für viele Besucher ein magischer Anziehungspunkt. Von der alten Festungsanlage bietet sich ein weiter Blick über den See und die umliegende Landschaft. Doch das Gelände rund um die Ruine ist steil und anspruchsvoll – und kann bei Dunkelheit gefährlich werden.

Mann stürzt 40 Meter in die Tiefe

Für einen 65-jährigen Einheimischen endete ein Ausflug dort tödlich. Der Mann aus Lonato del Garda war am Donnerstagabend zum Angeln aufgebrochen. Im Bereich der Festungsreste verlor er auf einem Wanderweg offenbar den Halt und stürzte rund 40 Meter ab, berichtete das Nachrichtenportal „ildolomiti“. Der Absturz ereignete sich oberhalb des Sees auf einem felsigen und unübersichtlichen Abschnitt.

Leichnam erst am nächsten Morgen entdeckt

Da sich der 65-Jährige nicht mehr meldete, machte sich ein Freund am Freitagmorgen selbst auf die Suche. Er entdeckte den leblosen Körper schließlich unterhalb der Ruine und alarmierte gegen 9 Uhr die Rettungskräfte. Bergrettung, Feuerwehr und Carabinieri rückten an, zudem wurde ein Rettungshubschrauber aus Bergamo angefordert. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät.

In unmittelbarer Nähe des Fundorts stellten Einsatzkräfte auch seine Angelausrüstung und persönliche Gegenstände sicher. Die Familie bestätigte gegenüber der lokalen Nachrichtenplattform „Quibrescia“, dass sie durch die Behörden informiert wurde.

Beliebtes, aber gefährliches Gebiet

Die Umgebung der Rocca di Manerba gilt unter Anglern als beliebter Spot. Gleichzeitig handelt es sich um ein steiles und unwegsames Terrain, besonders nach Einbruch der Dunkelheit. Immer wieder kommt es dort und rund um den Gardasee zu schweren Unfällen. Erst im vergangenen Sommer stürzte ein deutscher Urlauber am nahegelegenen Riva del Garda rund 200 Meter in die Tiefe und überlebte ebenfalls nicht.

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