Barbarische Exekutionen

ISIS wirft eigene Kämpfer in Säure-Kanister

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Die Jihadisten werden immer nervöser und machen nun Jagd auf Spione.

Die Terror-Miliz ISIS gerät militärisch immer weiter unter Druck.  Die syrische Armee ist am Wochenende erstmals seit fast zwei Jahren in die Provinz Raqqa vorgestoßen und soll nun in den nächsten Wochen auch die ISIS-Hauptstadt Raqqa befreien. Auch im Irak muss ISIS schwere Niederlagen einstecken. Die irakische Armee steht vor der Hochburg Falluja.

Angebliche Spione
Unterdessen wird die ISIS-Führung zunehmend nervös. Immer wieder gibt es Berichte, wonach eigene Kämpfer, die sich absetzen möchten, brutal hingerichtet werden. In letzter Zeit sollen auch wiederholte Male Jihadisten als amerikanische Spione bezichtigt worden sein. Alleine im Irak sollen bereits 38 ISIS-Kämpfer unter dem Vorwurf der Spionage gefangengenommen und verurteilt worden sein. Besonders grausam: Die Männer wurden in Kanister voller Salpetersäure geworfen.

Massengrab
Auch immer mehr Zivilisten werden von der ISIS-Miliz wegen angeblicher Spionage hingerichtet. Erst am Wochenende wurde nahe Falluja ein Massengrab mit rund 400 Toten gefunden. Rajeh Barakat, Mitglied des Provinzrates von Anbar, sagte, in dem Massengrab seien auch die Leichen von Zivilisten gefunden worden, die der IS "wegen Spionage oder Missachtung der Regeln der Organisation" exekutiert habe.

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