Italien

Rätsel um Schildkröten-Sterben in der Adria

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Im Raum Rimini und Grado wurden mehr als 140 tote Tiere gefunden.

Ein mysteriöses Meeresschildkröten-Sterben in der Oberen Adria beschäftigt die Fachleute: Allein im Raum Grado wurden an die 40 tote Tiere gefunden, in der Gegend von Rimini und Cattolica waren es weit mehr als 100 Kadaver, die seit eineinhalb Monaten an die Strände geschwemmt wurden. Die Ursache des Phänomens wird nach Angaben italienischer Medien noch gerätselt.

Als möglicher Grund für das Massensterben wurden Verletzungen durch Fischernetze genannt. Dass tote Schildkröten in so großer Zahl strandeten, könnte auch an einer Sturmflut liegen, die Anfang der Woche Teile der Küste heimsuchte. Die Kadaver werden untersucht, Fachleute aus den Regionen wollen mit Wissenschaftern der Universität Padua die Ursache erforschen. Beigezogen werden auch Experten aus Slowenien und Kroatien.


 

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