"Meine Flucht aus der AKW-Stadt"

Herbert 
Bauernebel

"Meine Flucht aus der AKW-Stadt"

An Tankstellen gab es nichts mehr. "Sogar die berühmten Neon-Schilder waren aus."

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Es ist geschafft. Ich bin in Sicherheit. Aber hinter mir liegen 48 der aufregendsten Stunden in meinem Leben. Die Visite im Krisenzentrum beim Katastrophen-Kraftwerk, dann die Nacht in Tokio, als die Atomwolke kam.

Diashow: ÖSTERREICH-Reporter in Japan

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"Sieht aus wie Hiroshima"

Im Hubschrauber flog Herbert Bauernebel über die Krisengebiete.

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"Sieht aus wie Hiroshima"

Erschütternder Bilder: Selbst tonnenschwere Containerschiffe wurden vom Tsunami weggespült

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"Sieht aus wie Hiroshima"

In Minamisanriku hat der Tsunami fast nichts mehr übrig gelassen.

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"Sieht aus wie Hiroshima"

SOS am Sportfeld der High School von Minamisanriku

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"Sieht aus wie Hiroshima"

In der Schule in Sendai stehen Menschen Schlage für Wasser.

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"Sieht aus wie Hiroshima"

Schreckensbilanz in Onagawa: Über 650 Tote, 390.000 Obdachlose.

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"Sieht aus wie Hiroshima"

Brennendes Industriegelände in Sendai.

Diashow: Helis kühlen AKW aus der Luft

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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima

Der Kampf gegen die drohende Kernschmelze wird nun aus der Luft geführt.

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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima

Die eingesetzten Hubschrauber können nach Angaben des Fernsehsenders NHK 7,5 Tonnen Wasser fassen.

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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima

Doch das zielgenaue Treffen ist schwierig.

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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima

Die Helikopter durften nicht über dem Kraftwerk kreisen, sondern mussten im Vorbeifliegen Wasser ablassen.

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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima

Viermal in rund 20 Minuten ergoss sich ein riesiger Schwall über den Block 3, dessen Dach bei einer Explosion abgerissen worden war.

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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima

Ob dies Hilfe bringt, ist mehr als fraglich. Zusätzlich sind Wasserwerfer in Stellung gegangen, die Wasser in die teilweise eingestürzten Kraftwerksmauern spritzen sollen.

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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima

Sogar auf den Philippinen verfolgen die Menschen die Rettungsversuche gebannt vor dem Fernseher.

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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima
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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima
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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima
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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima
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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima
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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima
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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima
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Letzter Kampf um Fukushima
Letzter Kampf um Fukushima

Rückblick
Ich bin im Krisenstab des Katastrophen-AKW Fukushima. Es ist Mittag, das Kommando-Zentrum befindet sich mitten in der Stadt, in einem Amtsgebäude der Präfektur Fukushima. Das Gebäude ist ungeheizt, es ist saukalt drinnen. Rund 50 Männer befinden sich in einem Besprechungsraum, in den Gängen herrscht hektisches Treiben.

Den Leiter des Krisenstabes muss man nicht lange suchen. Er brüllt stakkatoartig Anweisungen an seine Mitarbeiter. Wie Roboter sausen die Männer in den Arbeitsanzügen durch den Kon­trollraum, aber ich habe eher den Eindruck, es ist eine Art Beschäftigungs-Therapie. Später erfahre ich: Als im AKW am letzten Wochenende die Kühlung ausfiel, waren alle fassungslos. Für so etwas gab es keinen Plan B.

Diashow: Ein Land geht durch die Hölle

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Unter Tränen
Jahrhundert-Katastrophe in Japan

Erdbeben, Tsunami, Atom-GAU: Japan wird von der schlimmsten Katastrophe seit dem 2. Weltkrieg heimgesucht. Hier alle Bilder als Fotostrecke.

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Unter Tränen
Ruhe vor dem Sturm

Japan am Freitag Nachmittag, es scheint ein Tag wie jeder anderer zu sein.

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Unter Tränen
Die Erde bebt

Doch dann erzittert die Erde: Großalarm, Behörden und Medien melden 650 km südlich von Japan ein starkes Erdbeben.

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Unter Tränen
Die Katastrophe nimmt ihren Lauf

Bereits die erste Folgen der Erschütterungen sind heftig: Gebäude stürzen ein, Strassen brechen auf.

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Unter Tränen
Verkehrschaos in der Hauptstadt

In Tokio fallen zahlreiche Transportmittel aus, es kommt zu einem Verkehrschaos.

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Unter Tränen
Verkehrschaos in der Hauptstadt

Alles, was noch fährt, ist brechend voll mit verunsicherten Bewohnern und Pendlern.

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Unter Tränen
Es herrscht Chaos

Geschäftsauslagen bersten, Regale kippen um, Lastwägen entleeren sich auf offener Straße.

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Unter Tränen
Sendai trifft es früh

Andernorts sind die Folgen viel gravierender: In Sendai geht eine Erdölfabrik in Flammen auf.

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Unter Tränen
Wie ein Orkan aus Feuer

Das Feuer kann lange nicht gelöscht werden. Die Gegend ist verwüstet und verschmutzt.

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Unter Tränen
Die Erde zittert immer wieder

Wieder und wieder wird das Land von heftigen Nachbeben erschüttert, die weitere Schäden auslösen. Doch es kommt noch schlimmer.

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Unter Tränen
Der Tsunami kommt

Nach dem Rekord-Beben rollt nun eine Killer-Welle auf Japan zu.

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Unter Tränen
Alles wird weggespült

Als sie auf Land trifft, kann nichts ihrer Urgewalt standhalten.

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Unter Tränen
Eine Spur der Verwüstung

Zahllose Menschen werden von den Wassermassen verschluckt, Schiffe, Autos und selbst Kleinflugzeuge wie Spielzeug weggespült.

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Unter Tränen
Wie ein Puppenhaus

Auch dieses kleine Gebäude wird von der Gewalt der Welle hinfortgerissen.

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Unter Tränen
Ofunato

Die Flut treibt ein Schiff in die Küstenstadt Ofunato und verwüstet den Ort.

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Unter Tränen
Nichts steht mehr

Der Riesen-Tsunami macht die Stadt Minamisanriku (Nordost-Japan) dem Erdboden gleich.

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Unter Tränen
Szenen, fast wie im Krieg

Auch in Rikutenzakada (Präfektur Iwate) ist die Lage mehr als katastrophal.

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Unter Tränen
Es gibt nur wenig Trost

Viele Menschen haben alles verloren. Ihre einstigen Häuser sind Teil eines riesigen Trümmerfelds.

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Unter Tränen
Im Angesicht des Unfassbaren

Pure Verzweiflung angesichts des Unfassbaren. Auch die Stadt Natori ist nach Erdbeben und Tsunami nur noch ein Trümmerhaufen.

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Unter Tränen
Großeinsatz

Allerorts hat man mit den Auswirkungen der Katastrophe zu kämpfen.

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Unter Tränen
Es kommt noch schlimmer

Binnen weniger Stunden schnellen die Opferzahlen in die Höhe. Doch während das Land von Flut und Feuer heimgesucht wird, bahnt sich eine viel größere Katastrophe an.

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Unter Tränen
Die Zeitbomben ticken

Japan betreibt zahlreiche Atomkraftwerke, die sich nun als tickende Zeitbomben erweisen

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Unter Tränen
Explosion in Fukushima

Noch am Freitag knallt es das erste Mal im AKW Fukushima Eins. Auch in Fukushima Zwei und Onagawa kommt es zu schweren Problemen.

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Unter Tränen
Der Super-GAU

Während man in den anderen Kraftwerken die Lage unter Kontrolle bekommt, fallen in Fukushima die Kühlsysteme mehrerer Reaktoren aus. Es gibt erneute Explosionen.

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Unter Tränen
Es wird evakuiert

Die Notmaßnahmen schlagen nicht an. Das Areal um das Kraftwerk wird großzügig evakuiert. Vermutlich haben mehrere Kernschmelzen eingesetzt.

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Unter Tränen
Hektische Sicherheitsmaßnahmen

Egal ob Frau, Mann oder Kind - jeder muss sich gründlich auf Verstrahlung untersuchen lassen.

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Hektische Sicherheitsmaßnahmen
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Hektische Sicherheitsmaßnahmen
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Unter Tränen
Ein real gewordener Katastrophenfilm

Umhüllt vom grünen Licht der Quarantänekammer, wird dieser Japaner auf seine Strahlungswerte gescannt.

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Unter Tränen
Flucht vor dem Atom-GAU

Die Angst vor der Strahlung löst eine Massenflucht aus. An der Küste entstehen kilometerlange Staus.

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Unter Tränen
Hamsterkäufe

Aus Angst vor Knappheit sind die Supermarktregale in vielen Gegenden bald leergekauft.

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Unter Tränen
Nichts mehr da

Viele Japaner sind zu spät, und müssen auf die nächsten Lieferungen warten.

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Nichts mehr da
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Unter Tränen
Nichts mehr da
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Unter Tränen
Ausverkauft

Um den Andrang unter Kontrolle zu bekommen, hat dieses Geschäft eine Liste der dauerhaft ausverkauften Artikel ausgehängt.

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Unter Tränen
Kopfzerbrechen an der Börse

Bald reagiert auch die Wirtschaft mit globalen Einbrüchen.

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Unter Tränen
Kopfzerbrechen an der Börse
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Unter Tränen
Der Wind dreht

Und schon droht die nächste Gefahr: Bald soll der Wind drehen und Regen einsetzen.

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Unter Tränen
Die Atom-Wolke bedroht Tokio

Die Atom-Wolke könnte dann die Hauptstadt Tokio erreichen und verstrahlen. Dort leben 40 Millionen Menschen.

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Unter Tränen
Unruhe in der Hauptstadt

Angesichts der Dramatisierung der Lage, fühlen sich auch viele Tokioter nicht mehr sicher. Zahlreiche Menschen flüchten in südlicher gelegene Gebiete.

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Unter Tränen
Neuer Alltag

Auch wenn der Alltag in Tokio vorerst noch seinen normalen Lauf nimmt: Ohne Schutzmaske geht sicherheitshalber kaum jemand auf die Straße.

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Unter Tränen
Unsicherheit

Jeder verfolgt gespannt die Ereignisse um das AKW Fukushima.

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Unter Tränen
Internationale Anteilnahme

Immer mehr Menschen nehmen rund um den Globus Anteil an der Tragödie in Japan.

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Unter Tränen
Die UEFA-Schweigeminute

Selbst die europäische Fußballorganisation UEFA bekundet ihr Beileid. Am Dienstagabend gibt es vor den Champions League-Partien eine Schweigeminute.

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Unter Tränen
Betroffenheit bei Auslandsjapanern

Viele im Ausland lebende Japaner sind geschockt von der Tragödie in ihrer Heimat. Hier: Inter Mailand-Kicker Nagamoto nach dem Rückspiel gegen Bayern München.

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Unter Tränen
Trauer im eigenen Land

Auch im eigenen Land, dort wo das Schicksal nicht so hart zugeschlagen hat, ist man in Gedanken bei den Opfern der Katastrophe.

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Unter Tränen
Der Kaiser spricht

Nun meldet sich sogar Kaiser Akihito persönlich zu Wort.

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Der Kaiser spricht

Der "Tenno" ist "zutiefst besorgt" über die Lage. Es ist äußerst selten, dass der oberste Monarch ein öffentliches Statement abgibt.

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Unter Tränen
Den Worten folgen Taten

Die internationale Hilfe läuft schnell an. Die USA sind mit mehreren Schiffen, Helfern und Militär vor Ort. Hier fährt die "USS Preble" vor Sendai auf.

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Unter Tränen
Flugzeugträger im Einsatz

Auch die Streitkräfte auf der "USS Ronald Reagan" arbeiten auf Hochtouren.

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Unter Tränen
Lage-Erkundung

Mit zahlreichen Helikoptern machen die Helfer sich ein Bild der Lage...

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Lage-Erkundung

...doch fast überall sieht es ähnlich trist wie hier in Miyagi aus.

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Unter Tränen
Landung in der Katastrophe

Inmitten der Katastrophe muss man mit provisorischen Landeplätzen Vorlieb nehmen.

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Unter Tränen
Hilfe in der Not

Die ausländischen Helfer unterstützen nicht nur die Aufräum- und Sucharbeiten...

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Unter Tränen
Hilfe in der Not

...sondern liefern dringend benötigte Güter an jene, die sie dringend brauchen.

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Unter Tränen
Hilfe in der Not

Auch die japanische Armee ist rund um die Uhr auf den Beinen. Über 70.000 Soldaten wurden mobilisiert, dazu gesellen sich mehrere tausend Reservisten.

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Unter Tränen
Engpässe drohen

Neben Treibstoff wird in den betroffensten Gebieten die Nahrung knapp. Umso dramatischer, denn am Mittwoch verschlimmert sich die Lage erneut.

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Unter Tränen
Die Kälte kommt

Eisige Temperaturen und Schneefall in vielen Gegenden, machen den Überlebenden von Erdbeben und Tsunami das Leben noch schwerer.

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Unter Tränen
Die Kälte kommt

Tausende Menschen müssen neben der Strahlengefahr nun auch den Erfrierungstod fürchten.

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Unter Tränen
Eisige Zeiten

Die wachsende Schneedecke macht es für Helfer und Freiwillige...

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Unter Tränen
Eisige Zeiten

...zunehmend schwerer, ihrer Arbeit nachzugehen.

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Unter Tränen
Eisige Zeiten

Die Chancen, in den Trümmern der Katastrophe noch Überlebende zu finden, sinken nun dramatisch.

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Unter Tränen
Zeit für Trauer

In Fukushima brodelt es noch, der Rest des Landes findet langsam Zeit, die Opfer von Beben und Flut zu betrauern.

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Unter Tränen
Zeit für Trauer

Viele Menschen erliegen auch heute noch den Verletzungen, die ihnen die Naturkatastrophen beigebracht haben.

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Unter Tränen
Zeit für Trauer

Und auch manche der Helfer bezahlten ihren Einsatz mit dem Leben.

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Unter Tränen
Zeit für Trauer

Zahlreiche Menschen nahmen...

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Zeit für Trauer

...an den ersten Trauerzeremonien teil.

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Unter Tränen
Mitgefühl der Nachbarn

Auch aus den Nachbarstaaten gab es Kondolenzbotschaften. Der südkoreanische Ministerpräsident Lee Myung-Bak bekundete Japan sein Mitgefühl.

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Unter Tränen
Unter Tränen

Sein japanischer Amtskollege, Naoto Kan, schwörte sein Volk bei einer TV-Ansprache auf den Wiederaufbau des Landes ein. Es gelang ihm nur unter Tränen.

Panik
Ich spreche über meinen Übersetzer mit den Mitarbeitern. Viel zu erfahren gibt es nicht. Sie wissen kaum etwas und sagen wenig. Und es ist mühsam, mit ihnen Schritt zu halten. Alles passiert hier im Laufschritt.

Dann folgt eine Krisenbesprechung. Die neuen Zahlen zur Strahlenbelastung werden vorgelegt, ich sehe Erstaunen in den Gesichtern. Es ist wie bei einem Jo-Jo. Die Strahlenwerte waren am Vormittag gesunken, jetzt schießen sie wie wild hinauf. Warum, weiß keiner. Zaghaft werden Analysen versucht. Die Hülle könnte doch stärker beschädigt sein.

Plötzlich beginnen alle, hektisch zu telefonieren. Da realisiere ich endgültig, dass das alles hier außer Kontrolle geraten ist. "Nichts wie weg hier", sage ich zu meinem Dolmetscher.

Tokio
Den restlichen Tag verbringe ich in der 35-Millionen-Metropole Tokio. Alles ist nun anders hier. Sonst erlebt man Menschenmassen auf den Gehsteigen. Mit hupenden Autos verstopfte Straßen. Doch davon ist heute nichts zu merken.

Das Auffälligste ist die große Stille. Es sind kaum Menschen unterwegs. Irgendwo über unseren Köpfen soll jetzt die Atomwolke sein. Man sieht nichts, man hört nichts, Infos gibt es keine.

Erdbeben
Die Regale in den Supermärkten sind leer. Ich bekomme es mit der Angst zu tun. Ich bitte meinen Fahrer, mich sofort ins Hotel zurückzubringen. Plötzlich wird das Auto wild hin und her gerissen. Ich bin wie gelähmt – Erdbeben.

Der nächste Tag
Ich bin am Weg zum Flughafen Narita. Der Horror hat ein Ende. Es geht heim. Ende einer Apokalypse.

Diashow: So zerstört ist Fukushima wirklich

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

Deutlich zu erkennen: Die Außenwand des Reaktor-Blocks Nr.4 ist geborsten.

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

50 Arbeiter kämpfen derzeit gegen das atomare Desaster. Zwischenzeitlich mussten sie wegen zu hoher Strahlung das Kernkraftwerk verlassen.

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

Der Druck und die Hitze waren zu groß.Letzten Meldungen zufolge soll auch das Dach von Block 4 eingestürzt sein.

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

In der Nacht auf Mittwoch brachen zudem neue Brände in den Blöcken 3 und 4 aus.

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

Keine Guten Nachrichten auch aus dem Reaktorblock 1: Hier steigt Mittwochfrüh Qualm auf.

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

Die Lage in Fukushima ist außer Kontrolle.

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

Gespenstischer Blick über das Kraftwerk.

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

Hier ein Bild aus früheren Zeiten.

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

So schaut Fukushima nach dem Tsunami aus.

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

Auch bei dem etwas abseitsstehenden Block 5 ging die Behörde von einer kritischen Situation aus. Der Wasserpegel sei innerhalb von fünf Stunden um 40 Zentimeter gefallen.

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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer

In vier Blöcken droht jetzt die Kernschmelze. Es wurde die zweithöchste Atom-Alarmstufe ausgegeben. Die Betreiberfirma hat den Kontrollraum aufgegeben. Das Dach von Reaktor 4 ist eingestürzt.


 

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