Dramatische Lage in Japan
Helfer schildern apokalyptische Szenen
Helfer haben aus dem vom Tsunami schwer getroffenen Gebiet bei der Hafenstadt Sendai im Nordosten Japans von apokalyptischen Szenen berichtet. Starke Schneefälle behinderten die Helfer und verstärkten das Leiden der wenigen, vor allem älteren Menschen, die in der verwüsteten Gegend verblieben sind.
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Wenig Hoffnung auf Überlebende
In einigen Stadtteilen von Sendai durchsuchten Feuerwehrmänner und Hilfsteams Berge von Schutt, in der Hoffnung, Lebenszeichen in dem Trümmerfeld zu finden, wo einst Wohnungen und Fabriken gestanden sind. Aber wie in fast allen anderen Städten in dem von der Katastrophe heimgesuchten Landstrich bargen sie nur noch Leichen, die sie in bunte Tücher wickelten und in der grauen, düsteren Landschaft ordentlich aufreihten.
Ein Land geht durch die Hölle
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Japanische Medien berichteten, dass zumindest zwei Überlebende aus dem Schutt gerettet wurden - mehr als 72 Stunden nachdem das Erdbeben und der Tsunami zugeschlagen haben. Aber zugleich betonten Helfer, dass der Schneefall jede weitere Chance, Überlebende zu finden, mindern würde.
Japan im Kälte-Würgegriff
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Viele dieser älteren Überlebenden würden traumatisiert auf Decken sitzen und warten - nicht genau wissend, worauf eigentlich. "Unmittelbar nach dem Erdbeben sollte ich so schnell als möglich das Weite suchen. Ich konnte nichts mitnehmen", schilderte die grauhaarige Kiyoko Abe in einem Zufluchtsort in Ishimomaki. Ihr Ehemann saß neben ihr und wischte sich gelegentlich Tränen aus dem Gesicht.
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