EU steht Japan bei

Internationale Hilfe

EU steht Japan bei

Die Union kann Tokio mit Material, Geräten und Experten unterstützen.

Die EU will Japan im Kampf gegen die Folgen des Atomunglücks unterstützen. "Wir stehen mit technischer Hilfe bereit, um beim Herunterkühlen des Atommeilers zu helfen", sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Freitag in Brüssel. Dabei gehe es vor allem um mittel- und langfristige Hilfe: Nach ihren Angaben wird es rund ein Jahr dauern, bis der Reaktor komplett heruntergekühlt ist. In dieser langen Periode könnten die EU-Länder mit Material, technischen Geräten und Experten helfen. Bisher gebe es aber noch keine Anfrage der Regierung in Tokio.
 

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Energieminister-Rat am Montag
Am Montag treffen sich in Brüssel die EU-Energieminister zu einem Sondertreffen, um über die Konsequenzen der Katastrophe in Japan für Europa zu beraten. Dabei werde EU-Energiekommissar Günther Oettinger den Ministern vorschlagen, die nationalen Hilfsangebote in Brüssel zentral zu koordinieren, sagte die Sprecherin. Die Minister wollen auch Kriterien für die geplanten Stresstests für alle Atomkraftwerke in der EU festlegen.

Neun Mitgliedsstaaten bisher dabei
Die humanitäre Hilfe der EU für Japan läuft. Noch an diesem Freitag werden 15 Experten in Japan eintreffen. Sie sollen eine Luftbrücke und die zentrale Verteilung der Hilfsgüter koordinieren. Bisher beteiligten sich neun Mitgliedstaaten an der Aktion. Die Länder hätten unter anderem bereits 100.000 Decken, 11.000 Kanister und tausende Feldbetten nach Japan geschickt.

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