Kim Jong-un

Alarmstufe Rot

Kim 
testet 
Atom-Krieg

Raketen vor Abschuss - Sie reichen bis nach Guam und Japan.

Das Pulverfass Nordkorea droht zu explodieren: Machthaber Kim Jong-un (30) steht davor, den Abschuss der zwei Mittelstreckenraketen des Typs „Musudan“ freizugeben.

Die Raketen sind auf einer mobilen Rampe an der Ostküste stationiert, mit Flüssigtreibstoff betankt und können Nuklearsprengköpfe transportieren. Der südkoreanische Geheimdienst: „Sie sind jederzeit startklar.“ Die USA und Südkorea vermuten, dass die Raketen noch diese Woche abgefeuert werden könnten.

Die Gefahr ist groß: Mit einer Reichweite von 4.000 Kilometern könnten eine US-Militärbasis auf der Pazifikinsel Guam und Japan getroffen werden. Die USA haben in Südkorea 28.500 Soldaten stationiert. US-Zerstörerschiffe stehen zum Abfangen der Rakete bereit. Tokio schützt seine Einwohner durch Patriot-Abfangsysteme. Admiral Samuel Locklear, Kommandeur der US-Streitkräfte im Pazifik, sagt: „Der Test der Langstreckenraketen ist eine unmittelbare Bedrohung.“ Nordkorea-Experte Zhang aus China meint: „Ich rechne zu 80 Prozent mit einem Krieg.“ Mitten in der Krise reist am Freitag US-Außenminister John Kerry zu seinem Antrittsbesuch nach Seoul …

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Zwei Österreicher sitzen im Komitee für Staatsgründer
Laut Ministerium leben in Nordkorea keine Österreicher, aber 250 in Südkorea. Unbeeindruckt von der Lage sitzen die SPÖ-Mitarbeiter Thomas Lösch und Oliver Jonischkeit im Komitee für den ­verstorbenen Staatsgründer Kim Il-sung. „Die Aktion von Kim Jong-un ist überzogen. Uns geht es um Verständigung“, sagt Lösch.

»… aber ich unterstütze Nordkorea«
ÖSTERREICH:
Warum sitzen Sie im Komitee für den Staatsgründer Kim Il-sung?
Thomas Lösch:
In unserer Freundschaftsgesellschaft geht es darum, Beziehungen mit Nordkorea zu pflegen. Vor einem Monat wurde ich für das Komitee nominiert. Es ist ein Formalakt, es gibt keinen Empfang. Ich mache das als Privatperson, nicht als SPÖ-Mitarbeiter.

ÖSTERREICH: Trotz der brisanten Lage unterstützen Sie Nordkorea weiter?
Lösch:
Ja. Die Auseinandersetzung ist für alle schlimm, es ist eine sehr überzogene Aktion von Kim Jong-un. Aber es gibt schon lange Stimmen in Nordkorea, die gegen die Eskalation sind.

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