New York

Knast-Angestellte: Sex mit Ausbrechern

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Im Austausch für Hilfe und Sex sollten die beiden ihren Mann töten.

Der Gefängnisausbruch im US-Bundesstaat New York wird immer spektakulärer. Nicht nur, dass die Gefängnis-Angestellte Joyce "Tillie" Mitchell den beiden verurteilten Mördern bei der Flucht half, sie hatte auch noch Sex mit ihnen. Als Gegenleistung sollten die beiden dafür Tillies Mann töten, berichten mehrere US-amerikanische Medien.

Tödlicher Deal
Im Gefängnis hatte Tillie zuerst Sex mit David Sweat (34), dann erlag sie dem Charme von Richard Matt (48). Sie verliebte sich in ihn. Der Fluchtplan war schnell geschmiedet: nach dem Ausbruch wollten sich die beiden Mörder mit der Gefängniswärterin treffen. Gemeinsam wollte man zunächst zum Haus von Joyce Mitchell. Dort sollten Sweat und Matt den Ehemann der Wärterin töten. Dann wollten die drei in einer abgelegenen Hütte im US-Bundesstaat Vermont untertauchen.

Allerdings kam Mitchell nicht zum vereinbarten Treffpunkt. Es wird vermutet, dass sie in letzter Sekunde ihre Meinung änderte. Inzwischen behauptet sie, dass sie ihren Mann noch liebe. "Sie hat offenbar kalte Füße bekommen und eingesehen: Auf der anderen Seite ist das Gras auch nicht grüner", erklärte ein Staatsanwalt.

Filmreife Flucht
Die Flucht der beiden Männer könnte aus einem Hollywood-Film stammen. Sie hatten Löcher in die Wände und Rohre des Hochsicherheitsgefängnisses gebohrt. Um nicht entdeckt zu werden, formten sie mit ihren Kleidern Körper unter ihren Bettdecken, damit es so aussah, als ob sie schliefen.

Sweat, der einen Polizisten getötet hat und Matt, der einen Mann zu Tode geprügelt hat, sind jetzt seit 10 Tagen auf der Flucht.

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