KP Chinas wählt

Dieser Mann ist der China-Obama

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Xi Jinping ist der Chef von mehr als 1,33 Milliarden Chinesen.

Sand knirscht im chinesischen Getriebe: Die Wirtschaft boomt nicht mehr so richtig, Korruption und Freunderlwirtschaft empören das Volk. Die Chinesen mucken auf, sie fordern Reformen.

Die herrschenden Kommunisten suchen auf dem 18. Parteitag in Peking die Antwort auf die Probleme. Sie heißt Verjüngung.

Staats- und Parteichef Hu Jintao (69) tritt ab. Er war gemeinsam mit Premier Wen Jiabao (70) für den irren Wirtschaftsboom samt Schattenseiten verantwortlich. Hu geht jetzt, Wen folgt im Frühjahr. Zum Abtritt versprach Hu dem Volk noch doppelten Lohn bis 2020 und Reformen.

Durchführen muss das Nachfolger Xi Jinping (59), ein bulliger Karriere-Kommunist und Sohn eines Revolutionshelden, der noch mit dem heiligen Mao Zedong befreundet war. Xi wird neuer Staats- und Parteichef und herrscht über 1,33 Milliarden Chinesen.

Wegen Taifun die Geburt der Tochter verpasst
Natürlich wird Xi nun von der Staatspresse gepriesen: Immun gegen Korruption, linientreu wie ein D-Zug sei er, mit einem kleinen Hang zu Reformen.

Außerdem ist er mit Chinas beliebtester Volkssängerin verheiratet: mit Peng Liyuan, die für ihre Sangeskunst zur Armeegeneralin h.c. befördert wurde.

Als die schöne Peng 1992 hochschwanger war, wollte der Ehemann und örtliche Parteisekretär Xi bei der Geburt dabei sein. Doch dann rauschte ein Taifun über die Provinz, Xi ließ die Gattin allein und kümmerte sich um Sturmopfer. So brav ist er, jubelt die KP.

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