Letzte Hinrichtung unter Trump vollstreckt

Higgs: "Ich bin ein unschuldiger Mann"

Letzte Hinrichtung unter Trump vollstreckt

Er hatte stets seine Unschuld beteuert. "Ich möchte sagen, dass ich ein unschuldiger Mann bin", zitierte CNN als seine letzten Worte.

Washington. Wenige Tage vor dem Ende der Amtszeit des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump ist in den USA ein weiterer nach Bundesrecht verurteilter Mann hingerichtet worden. Wie der Sender CNN meldete, wurde die Todesstrafe an Dustin John Higgs am Samstag in der Früh vollstreckt. Es sei die 13. und letzte Hinrichtung nach Bundesrecht, seit das US-Justizministerium diese im Juli 2019 wieder eingeführt habe.

Higgs war im Jahr 2000 für die Ermordung von drei jungen Frauen im Jahr 1996 verurteilt worden. Er hatte stets seine Unschuld beteuert. "Ich möchte sagen, dass ich ein unschuldiger Mann bin", zitierte CNN als seine letzten Worte.

Vollstreckung von Todesurteilen wieder aufgenommen

Die Trump-Regierung hatte die Vollstreckung von Todesurteilen im vergangenen Jahr nach einem gewonnenen Rechtsstreit wieder aufgenommen. Während viele US-Staaten die Todesstrafe vollstrecken, hatte es zuvor auf Bundesebene seit 2003 keine Hinrichtung mehr gegeben. Der künftige Präsident Joe Biden - ein Demokrat - hat sich für die Abschaffung der Todesstrafe auf Bundesebene ausgesprochen. Der Republikaner Trump ist ein Befürworter der Todesstrafe.

Die katholischen Bischöfe der USA riefen einmal mehr zur Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten auf. Erzbischof Paul Coakley von Oklahoma City forderte, die Anwendung der Todesstrafe zu beenden, wie "Vatican News" laut Kathpress am Samstag berichtete.

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