Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Ski-WM: "Österreich Haus" in Vail feierlich eröffnet

Das "Österreich Haus" der Alpinen Ski-WM 2015 ist am Montag (Ortszeit) in Vail feierlich eröffnet worden. Wie schon bei den Titelkämpfen 1989 und 1999 ist der rot-weiß-rote Treffpunkt auch diesmal im Restaurant und Hotel des österreichischen Vail-Pioniers Pepi Gramshammer beheimatet. Zu den prominentesten Gästen bei der Eröffnung zählten neben aktuellen Ski-Assen wie Hannes Reichelt und Matthias Mayer auch ehemalige Ski-Größen wie Marlies Schild und Annemarie Moser-Pröll sowie "Volks Rock'n' Roller" Andreas Gabalier. Gabalier zog danach zur wenige hundert Meter entfernten offiziellen WM-Eröffnungsfeier weiter, wo der Steirer aktiv mitwirkte. "Es ist eine Riesenehre, in einem so stolzen Land wie den USA als Österreicher die Hymne bei der Eröffnung mitsingen zu dürfen", meinte Gabalier, der sich als Skifan durch und durch bezeichnete: "Ich bin seit kleinauf mit dem Skifahren sehr eng verbunden."  

3:15 Uhr: Bisher elf Tote bei Wintersturm in den USA

Ein neuer Wintersturm hat mindestens elf Menschen in den USA das Leben gekostet. Sie starben am Sonntag und Montag bei wetterbedingten Autounfällen an der Ostküste oder im Mittleren Westen, berichtete der TV-Sender NBC. Im Bundesstaat Ohio starb ein Mann beim Schneeschaufeln vor seinem Haus an einem Herzinfarkt. In Iowa erfror am Sonntagabend (Ortszeit) eine 67-Jährige in ihrem Garten.

Wegen starker Schneefälle zwischen Chicago und Boston waren zeitweise Zehntausende Menschen ohne Strom. Landesweit mussten mehr als 4.000 Flüge gestrichen werden, rund weitere 4.000 Flieger verspäteten sich. Für Dienstag sagte der Nationale Wetterdienst weniger Schnee voraus. "Der Sturm wird ruhiger und die Gefahr zusätzlicher Schneefälle wird weiter abnehmen", schrieben die Meteorologen auf Twitter. Auf den in Richtung Kanada abziehenden Schneesturm soll "bittere Kälte" folgen.  

2:20 Uhr: NASA will verstärkt in private "All-Taxis" investieren

Die US-Allbehörde NASA will das Budget für ein Programm zur Unterstützung von Privatfirmen zur Entwicklung von Raumfähren um 50 Prozent erhöhen. Vor allem SpaceX und Boeing soll mit Fördergeldern in der Höhe von 1,24 Milliarden Dollar unter die Arme gegriffen werden, um "Space Taxis" für den Transport von Astronauten zur internationalen Raumstation ISS zu liefern. Erste Flüge wurden für 2017 anvisiert. 

 

 

Derzeit sind die Amerikaner nach dem Ende des Space-Shuttle-Programmes auf Moskaus Hilfe angewiesen.

1:50 Uhr: Krieg im Silicon Valley? Google will Fahrdienst Uber angeblich Konkurrenz machen

Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber könnte nach einem Medienbericht Konkurrenz von Google bekommen. Der Internet-Konzern, der auch ein bedeutender Investor bei Uber ist, entwickle seinen eigenen Service zur Vermittlung von Fahrten, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am späten Montag. Er werde möglicherweise in Verbindung mit dem Google-Projekt für selbstfahrende Autos stehen.

 

 

Google-Manager David Drummond habe den Uber-Verwaltungsrat über diese Aussicht informiert, hieß es unter Berufung auf unterrichtete Personen. Google reagierte auf den Bericht mit einem etwas kryptischen Tweet, in dem es hieß, Uber und der Rivale Lyft funktionierten auch ganz gut. Der Risikokapital-Arm des Internet-Riesen hatte 260 Millionen Dollar in Uber investiert. 

0:45 Uhr: Ukraine-Krieg: Weißes Haus will vorerst keine Waffen an Kiew liefern

Die US-Regierung will "in der nahen Zukunft" keine Waffen an das Militär der krisengeschüttelten Ukraine liefern. Das sagte Präsident Barack Obamas Sicherheitsberater Ben Rhodes im CNN-Interview am Montagabend. Sanktionen seien weiterhin das beste Mittel, um in dem Konflikt Druck auf Russland auszuüben.

 

 

Mehr Waffen und eine "Retourkutsche" seien keine Antwort auf den Konflikt. Einen Bericht der "New York Times", nach dem die USA über Waffenlieferungen nachdenken, wies Rhodes allerdings nicht direkt zurück. Obama habe seine Berater angewiesen, laufend "alle Optionen" zu prüfen. Washington ziehe eine friedliche Deeskalation des Konflikts aber weiterhin vor. 

0:15 Uhr: Pegida in Wien: Insgesamt 13 Festnahmen

Im Zusammenhang mit der letztlich gescheiterten Demonstration der "Pegida Wien" ist es Montagabend zu 13 (vorübergehenden) Festnahmen gekommen. Dazu kamen "Hunderte Identitätsfeststellungen" und "einige Hundert Anzeigen auf beiden Seiten", teilte Polizeisprecher Roman Hahslinger auf Anfrage der APA mit. Bekannt ist der Polizei auch eine Körperverletzung, wo die näheren Umstände allerdings noch ungeklärt seien. Sachbeschädigungen wurden nicht gemeldet. Angesichts von Hinweisen aus Medien und sozialen Netzwerken hat die Polizei noch am Abend begonnen, Bildmaterial nach Verstößen gegen das Verbotsgesetz auszuwerten und Tatverdächtige zu ermitteln. Die Auswertung der bereits vorliegenden Ermittlungsansätze werde auf die Beurteilung der Rechtmäßigkeit nachfolgender Versammlungen erheblichen Einfluss haben, so Hahslinger mit Blick auf die Ankündigung der "Pegida", es in der kommenden Woche erneut mit einem Marsch zu versuchen. 

23:30 Uhr: Leiche im Wrack der Mittelmeer-Todesfähre entdeckt

Mehr als fünf Wochen nach dem Fährunglück in der Adria haben Einsatzkräfte eine verkohlte Leiche im Wrack der "Norman Atlantic" entdeckt. Der Körper wurde in der Kabine eines Lastwagens entdeckt, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Montagabend berichtete. Einsatzkräfte bargen die Leiche aus dem Wrack, das im Hafen von Brindisi liegt, und brachten sie zur Untersuchung nach Bari. Es ist das insgesamt zehnte Todesopfer, das nach dem Feuer auf der Adriafähre vom 28. Dezember geborgen werden konnte.

 

 

Offiziellen Angaben zufolge kamen bei dem Unglück elf Menschen ums Leben, zudem starben zwei Einsatzkräfte bei den Rettungsarbeiten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft werden darüber hinaus noch immer 18 Menschen vermisst. Die "Norman Atlantic" war Ende Dezember zwischen Griechenland und Italien in Brand geraten. Das Wrack wurde nach Brindisi geschleppt, die Ermittler konnten wegen kleinerer Feuer und Rauch an Bord jedoch nur langsam vordringen. Es wird befürchtet, dass sich weitere Opfer im Innern der Fähre befinden. 

22:55 Uhr: Kämpft sich Houston-Tochter Bobbi Kristina zurück ins Leben?

Nach grimmigen Prognosen dringen nun aus einem Spital in Atlanta (US-Staat Georgia) doch wieder ermutigendere Meldungen über den Zustand der Tochter von Soul-Diva Whitney Houston, Bobbi Kristina.

 

 

Die 21-Jährige, die am Wochenende mit dem Kopf nach unten in einer Badewanne gefunden und fast für "gehirntot" erklärt wurde, hätte nun ihre Augen bewegt, so der Promi-Dienst TMZ. Die Schwellungen im Gehirn seien ebenfalls leicht zurückgegangen. Ihr Vater Bobby Brown sagte in einer Stellungnahme: "Sie kämpft um ihr Leben!"  

22:45 Uhr: "Groundhog Day": Widersprüchliche Wetterprognosen - und ein gebissener Bürgermeister...

Ein Murmeltier in Sun Prairie (Wisconsin) hatte keine Lust auf die Wintervorhersage - der Nager biss den Bürgermeister ohne Vorwarnung ins Ohr. Am traditionellen "Grundhog Day" sollen Murmeltiere vorhersagen, ob der Winter weiterfröstelt oder ein früher Frühling zu erwarten sei. Am berühmtestem natürlich "Punxsutawney Phil" aus dem Ort Punxsutawney (Pennsylvania), besonders nach der Hit-Komödie "Und täglich grüßt das Murmeltier".

 

 

Der Tradition liegt eine deutsche Legende zugrunde: Sieht das Murmeltier seinen Schatten, gibt es sechs weitere Wochen an strengem Winterwetter. Die Vorhersagen waren freilich nicht einheitlich quer durch die USA, doch Punxsutawney Phil tippte auf einen langen Winter.

22:30 Uhr: Masern weiter am Vormarsch in den USA: Bereits über 100 Fälle

Die Zahl der heuer registrieren Fälle der Erkrankung mit heftigen Hautausschlägen kletterte laut der US-Gesundheitsbehörde CDC auf 102 Fälle. Die meisten Erkrankten leben in Kalifornien, der jüngste Ausbruch hatte im Vergnügungspark Disneyland begonnen. Aus 13 weiteren US-Staaten werden Infektionen gemeldet, zuletzt auch aus New York. Der alarmierende Ausbruch der hochansteckenden Infektionskrankheit löste eine heftige Debatte aus über Eltern, die ihre Kinder aus Angst vor Nebenwirkungen und religiösen Gründen nicht impfen lassen.

 

 

Barack Obama appelliert zuletzt an die Vernunft der Eltern: "Lassen Sie ihre Kinder impfen", mahnte der US-Präsident. Viele reagieren mit blankem Zorn gegen "unverantwortliche Impfverweigerer", wie sie klagen. Ein Mann schrieb einen offenen Brief, wie das Verhalten u.a. seine krebskranke Tochter gefährde. Voll in den Fettnapf trat New-Jersey-Gouverneur und potenzieller Präsidentschaftskandidat Chris Christie: Er monierte, dass bei der Debatte eine "richtige Balance" gefunden werden müsse. Gesundheitsexperten schütteln den Kopf...

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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