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Anschläge in Paris

LIVE-TICKER zu Paris-Terror: Das sind die Täter

132 Tote, 352 Verletzte +++ Fotos von Terroristen aufgetaucht +++ Polizei fahndet nach Verdächtigem +++ Täter standen in Kontakt mit IS +++ Ein Terrorkommando ist auf der Flucht +++ Polizei identifiziert Attentäter +++ Mehrere Täter waren als Flüchtlinge registriert +++ oe24 berichtet LIVE

Wie die "New York Times" berichtet, sollen die Terroristen angeblich in direktem Kontakt mit ISIS. Nach den Anschlägen hätten Geheimdienste abgefangene Botschaften erneut analysiert und seien dabei zu diesem Ergebnis gekommen, berichtet die Zeitung.

Ermittlungen auf Hochtouren

Nach den Terror-Anschlägen in Paris laufen die Ermittlungen der französischen Polizei auf Hochtouren: Östlich der französischen Hauptstadt wurde eine zweites Auto der Attentäter gefunden. Nach Einschätzung der Ermittler bedeute dies, dass einem der drei Terrorkommandos die Flucht gelungen sei, berichtete der französische Sender Europe 1 am Sonntag.

Fahndungsfoto veröffentlicht
Die französische Polizei fahndet nach den Anschlägen von Paris nach einem Verdächtigen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Am Sonntagabend wurde das Fahndungsfoto des mit Haftbefehl gesuchten 26-jährigen Salah Abdeslam veröffentlicht. Der in Brüssel geborene Mann sei "gefährlich", warnte die Polizei. Es handelt sich Ermittlern zufolge um den Bruder eines der Selbstmordattentäter.
 


 

1. Foto von Attentäter aufgetaucht
Einer der Attentäter von Paris ist über die Balkanroute nach Frankreich und somit auch über Österreich gereist. Der 25-Jährige Ahmed Almuhamed sei mit einem syrischen Pass am 7. Oktober aus Mazedonien nach Serbien eingereist, berichtete die serbische Zeitung "Blic" am Sonntag. Er sei im Erstaufnahmezentrum in der südlichen Stadt Presevo registriert worden.

>> 1. Foto von Attentäter, der via Österreich kam

© oe24
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Der syrische Pass des mutmaßlichen Terroristen Ahmed Almuhamed.

Terrorist identifiziert: Ismael Omar Mostefai wurde bereits acht Mal verurteilt
Französische Ermittler veröffentlichten außerdem den Namen eines Terroristen. Bei einem der Selbstmordattentäter vor dem „Bataclan“-Theater handelt sich um Ismael Omar Mostefai. Das bestätigte ein Abgeordneter des französischen Parlaments gegenüber „CNN“. Der Attentäter lebte bis 2012 in Chatres, einer Stadt 90 Kilometer südlich von Paris. Er ist für die Behörden kein Unbekannter - wurde zwischen 2004 und 2010 acht Mal wegen "kleinerer" Straftaten verurteilt. Vater und Bruder des Attentäters wurden in Polizeigewahrsam genommen.

Weitere Familienmitglieder festgenommen
Bei dem Vorgehen der Sicherheitskräfte in den Gemeinden Bondoufle nahe Paris und Romilly-sur-Seine in der Champagne waren auch Spezialeinheiten der französischen Polizei im Einsatz. Im familiären Umfeld des von den französischen Behörden identifizierten Attentäters wurden zudem weitere Menschen festgenommen.

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Auch in Belgien kam es zu mehreren Festnahmen von mumaßlichen Terror-Komplizen (Foto oben).

Der aus einem Pariser Vorort stammende 29-Jährige, dessen Leiche anhand von Fingerabdrücken identifiziert werden konnte, hatte am Freitagabend mit zwei Komplizen den Pariser Konzertsaal Bataclan gestürmt. Die drei Angreifer töteten dabei mindestens 89 Menschen und verletzten zahlreiche weitere schwer. Zwei der Angreifer zündeten bei der Erstürmung des Bataclan durch die Polizei ihre Sprengstoffgürtel, der Dritte wurde erschossen.

Einer der Attentäter war Behörden bekannt

Einer der Angreifer in der Konzerthalle war nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen seiner Radikalisierung aktenkundig und vorbestraft. Die Angreifer sprachen während der Geiselnahme von Syrien und dem Irak. Der IS Staat hält weite Gebiete in der Region. Sechs der Angreifer sprengten sich selbst in die Luft, einer wurde von der Polizei getötet.

Terroristen reisten als "Flüchtlinge" ein

Mehrere der Attentäter von Paris dürften als Flüchtlinge getarnt nach Europa eingereist. Der bei einem der Angreifer gefundene syrische Pass gehöre einem Mann, der Anfang Oktober über die griechische Insel Leros in die EU gekommen sei, teilte die Regierung in Athen am Samstagabend mit.

Ein zweiter Attentäter sei vermutlich über die Türkei und Griechenland nach Europa gelangt, hieß es in Regierungskreisen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dürfte die Flüchtlingsdebatte in der Europäischen Union weiter angeheizt werden.

In drei Teams agiert
"Sieben Terroristen starben während ihrer kriminellen Handlungen", sagte der Pariser Staatsanwalt Francois Molins am Samstagabend. Zuvor war von acht die Rede.

Die Angreifer seien bei den Anschlägen offenbar in "drei Teams" vorgegangen, sagte Molins. Das Bataclan wurde von drei mit Kalaschnikow-Schnellfeuergewehren und Sprengstoffgürteln bewaffneten Männern attackiert, die in einem "schwarzen Polo" mit belgischem Kennzeichen vorgefahren seien. Davor war die Rede von vier Angreifern im Bataclan gewesen. Als zweites Tatfahrzeug wurde ein schwarzer Seat identifiziert.

Verletzter Tiroler nicht in Lebensgefahr

Die Zahl der Todesopfer gab der Staatsanwalt mit 129 an, allein 89 Opfer wurden im Bataclan getötet. Die Opferzahl drohe sich weiter zu erhöhen, sagte Molins: Unter den 352 Verletzten seien 99 Menschen mit besonders schweren Verletzungen. Unter den Verletzten befindet sich auch ein 20-jähriger Tiroler aus Tarrenz (Bezirk Imst), der eine schwere Schussverletzung erlitt und in Frankreich behandelt wird. Er ist  aber außer Lebensgefahr.

Chronolgie des Terrors: Was war geschehen
Schwerbewaffnete Angreifer hatten am Freitagabend bei einem koordinierten Großangriff sechs Ziele in Paris attackiert, darunter mehrere Bars und Restaurants und die Konzerthalle Bataclan im Herzen der französischen Hauptstadt. Drei Selbstmordattentäter sprengten sich nahe des Stade de France in die Luft, wo zum Zeitpunkt der Anschläge ein Freundschaftsspiel der Fußball-Nationalmannschaften Frankreichs und Deutschlands stattfand. Dort wollten die Attentäter laut dem "Wall Street Journal" wohl einen Anschlag direkt im Stadion verüben. Mindestens ein Angreifer habe ein Ticket für das Match gehabt. Er sei von einem Ordner beim Sicherheitscheck gestoppt worden, schrieb das Blatt am Samstag online unter Berufung auf einen anderen Ordner und einen Polizisten.

Bei dem Attentäter sei etwa eine Viertelstunde nach Spielbeginn am Stadioneingang eine Sprengstoff-Weste entdeckt worden. Beim Versuch zu entkommen, habe der Mann den Sprengstoff zur Explosion gebracht. Der Polizist vermutetet laut "Wall Street Journal", dass der Angreifer den Sprengstoff im Stadion zünden wollte. Ziel sei vermutlich eine Massenpanik bei den Zuschauern gewesen, hieß es weiter.

Frankreich im Schockzustand
Die blutigen Anschläge in Paris brachten das öffentliche Leben in der französischen Hauptstadt am Samstag weitgehend zum Erliegen. Museen blieben geschlossen, Konzerte wurden abgesagt, Sportevents vertagt. Tausende Franzosen gedachten in verschiedenen Städten des Landes der Anschlags-Opfer. Frankreichs Präsident Francois Hollande hatte nach den Angriffen den Ausnahmezustand verhängt. Er sprach von einem "Kriegsakt" und kündigte einen "unerbittlichen" Kampf gegen Jihadisten in Frankreich und im Ausland an.

Video zeigt, den Moment, in dem der Terror ausbrach:

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Beim Song "Kiss the Devil" hört man Schüsse im Bataclan, die Band "Eagles of Death Metal" bricht daraufhin das Konzert ab.

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Verteidigungsministerin von der Leyen glaubt syrischer Pass sei gefälscht

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hält es für wahrscheinlich, dass der syrische Pass, der bei einem der toten Attentäter in Paris gefunden wurde, gefälscht ist. Es sei "sehr ungewöhnlich, dass sich ein Flüchtling bewusst in drei Ländern registrieren lässt", sagte Leyen am Sonntagabend in der ARD-Talkshow "Günther Jauch" mit Blick auf das fragliche Dokument.

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G-20 verfassen Erklärung zum Anti-Terror-Kampf

Die 20 großen Industrie- und Schwellenländer (G-20) wollen verstärkt gegen den „akuten und wachsenden Zustrom von ausländischen terroristischen Kämpfern” vorgehen. Unter anderem sollen deswegen der Informationsaustausch und die Grenzkontrollen verbessert werden, heißt es in einem Entwurf für eine Erklärung zum Kampf gegen den Terrorismus, aus dem die Nachrichtenagentur AFP zitierte.

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Griechenland hat Name und Foto des Syrers veröffentlicht, dessen Pass die französischen Behörden in der Nähe der Leiche eines Selbstmordattentäters gefunden haben. Es handelt sich um Ahmad Almohammad, wie der für Migration zuständige Vizeminister Ioannis Mouzalas am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Athen bekanntgab.

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Eine globale Tragödie: Laut des Online-Magazins „Quartz“ sollen bei den Anschlägen in Paris Menschen aus mindestens 25 Ländern gestorben sein – darunter auch ein Deutscher aus München.

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Tausende sind zum nationalen Trauergottesdienst in der Pariser Kathedrale Notre Dame gekommen. Aufgrund des Andrangs mussten viele auf dem Platz vor der Kirche stehen. Gemeinsam gedachten sie den Opfern der Terroranschläge am Freitag.

Trauergottesdient Notre Dame

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+++ Terroristen standen in Kontakt mit ISIS +++

Die Terroristen standen offenbar vor dem Blutbad von Paris in direktem Kontakt mit ISIS.

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Nachdem mittlerweile 132 Todesopfer bestätigt wurden, gaben die Krankenhäuser „Le Monde“ zufolge auch Auskunft über die Verletzten: Demnach sollen sich noch 42 Personen auf mehreren Intensivstationen befinden. 99 Menschen waren bei den Angriffen am Freitag schwer verletzt worden.

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de Maizière: "Es wird jeder Stein umgedreht"

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Am Tag des Terrors: Ein Anschlag vereitelt

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Polizei veröffentlichte Fahndungsbild von Verdächtigem

Die französische Polizei hat nach den Anschlägen von Paris das Fahndungsbild eines Verdächtigen veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Der 26-jährige Abdeslam Salah sei "gefährlich", warnten die Behörden am Sonntagabend. Inzwischen teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass bisher die Leichen von drei der sieben Selbstmordattentäter identifiziert worden seien.

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Staatssekretär bestätigt: Attentäter wollten ins Stadion

Die Selbstmordattentäter von Paris wollten während der Partie zwischen EM-Gastgeber Frankreich und Fußball-Weltmeister Deutschland in das Stadion eindringen. Das bestätigte der französische Sport-Staatssekretär Thierry Braillard der Nachrichtenagentur AFP zufolge am Sonntag im Sender France 2.

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Belgische Justiz schreibt Terrorverdächtigen zur Fahndung aus

Nach den Terroranschlägen von Paris ist ein Verdächtiger auf der Flucht. Die belgische Justiz schrieb im Zusammenhang mit den Ermittlungen eine Person international zur Fahndung aus, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga am Sonntag unter Berufung auf die zuständige Staatsanwaltschaft berichtete.

 18:10

Hollande will Ausnahmezustand auf drei Monate verlängern

Frankreichs Präsident Francois Hollande will den nach den Anschlägen verhängten Ausnahmezustand auf drei Monate verlängern. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Sonntag unter Berufung auf Parlamentskreise. Das Parlament müsste für eine Verlängerung über zwölf Tage hinaus ein Gesetz beschließen.

 17:54

Merkel: "Wir sind stärker als jeder Terrorismus"

Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer wollen der Bedrohung durch Extremismus nach den Worten von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel geschlossen entgegentreten. "Wir setzen hier beim G-20-Gipfel ein entschlossenes Signal, dass wir stärker sind als jede Form von Terrorismus", sagte Merkel am Sonntag in der türkischen Stadt Belek.

 17:44

USA und Frankreich: verstärkte Angriffe auf IS

Die USA wollen gemeinsam mit Frankreich die Angriffe auf die Islamisten-Miliz IS in Syrien und im Irak verstärken. Die USA stünden "Schulter an Schulter" mit Frankreich, um auf die Anschläge von Paris zu reagieren, sagte der Sicherheitsberater des US-Präsidialamtes, Ben Rhodes, am Sonntag dem US-Fernsehen am Rande des G-20-Gipfels in der Türkei.

Es sei offensichtlich, dass Frankreich seine Anstrengungen bei den militärischen Aktionen intensivieren wolle. Mit den Angriffen werde dem IS klargemacht, "dass es keine sicheren Rückzugsgebiete für diese Terroristen gibt."

 17:35

Bataclan-Club wird wieder öffnen

Trotz des Massakers im Pariser Bataclan sieht einer der Leiter der bekannten Konzerthalle eine Perspektive für den Musikclub. "Das Bataclan wird wieder öffnen", sagte Dominique Revert am Sonntag in einem Interview des TV-Senders Canal+.

 17:35

Drei Brüder in Anschläge verwickelt

In die Anschläge von Paris waren nach Ermittlerangaben drei Brüder verwickelt. Einer sei bei den Attentaten selbst ums Leben gekommen, während sich ein zweiter derzeit in Belgien in Polizeigewahrsam befinde, verlautete am Sonntag aus Ermittlerkreisen in der französischen Hauptstadt. Beim dritten Bruder sei nicht klar, ob er einer der Selbstmordattentäter war oder auf der Flucht ist.

 17:17

Bayern fordert Grenzkontrollen zu Österreich

Nach den Terroranschlägen von Paris fordert Bayern vom deutschen Bund die sofortige Verschärfung der Kontrollen an der österreichischen Grenze. Die bisher auf ausgewählte Orte beschränkten Grenzkontrollen der Bundespolizei solle es künftig an sämtlichen Übergangsstellen wieder geben, forderten Ministerpräsident Horst Seehofer und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) am Sonntag in München.

 16:53

ÖFB-Star Arnautovic: "Wir müssen zusammenhalten"

"Wir müssen alle zusammenhalten, alle stark sein und weiter Spaß am Leben haben", erklärte ÖFB-Star Marko Arnautovic.

Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft ist nach ihrem einwöchigen Trainingslager in Spanien am Sonntagnachmittag in Wien-Schwechat gelandet. Mit an Bord des Charterfliegers aus Alicante waren immer noch die Gedanken an die Anschlagserie von Paris. Die Spieler betonten, dass sich der Sport und die Gesellschaft dem Terrorismus nicht beugen dürfen.

 16:27

Experten sehen "neue Kampfetappe" des IS

Nur einen Tag vor den Pariser Attentaten zündeten in der libanesischen Hauptstadt Beirut zwei Selbstmordattentäter gleichzeitig ihre Sprengstoffwesten und rissen 40 Menschen in den Tod. Der mutmaßliche Anschlag auf die russische Urlaubermaschine über dem Sinai und der folgenschwere Anschlag in Ankara werden ebenfalls dem IS zugerechnet.

Experten sehen deshalb eine Entwicklung der Jihadistenmiliz von regional begrenzten Anschlägen hin zu groß angelegten Aktionen in Europa. "Der Schlag gegen Frankreich kündigt wohl die nächste Kampfetappe des IS an", sagt Clint Watts, Politologe am US-Forschungsinstitut FPRI. "Wir werden einen weiteren Trend erleben von konventionellen Einsätzen in Irak und Syrien hin zu Terrorattacken auf der Basis ihres jetzt erweiterten Netzwerks."

 16:03

AUA: Passagiere geben sich unbeeindruckt

Die Terroranschläge von Paris haben sich bisher nicht auf den Luftverkehr zwischen Österreich und der französischen Hauptstadt ausgewirkt. Flüge von AUA und Niki sind am Wochenende normal und ohne Verspätung verkehrt, Umbuchungen gab es kaum.

 15:59

Experten sehen "neue Kampfetappe" des IS

Die Anschläge von Paris belegen nach Einschätzung von Experten die wachsende Schlagkraft und Reichweite der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). In einem Bekennerschreiben bekannte sich die zunehmend international operierende Salafistengruppe zu der "gesegneten Attacke auf das Kreuzfahrerland Frankreich". Der französische Staatschef François Hollande bewertete die Anschläge als "Kriegsakt" und unterstrich damit die internationale Dimension der Entwicklungen.

 15:46

Länderspiel Deutschland-Niederlande findet statt

Das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden findet am Dienstag wie geplant statt. Die Weltmeister setzen gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel und allen Ministern ein demonstratives Zeichen gegen den Terror. Nach den Terroranschlägen von Paris und einer Nacht der Extreme im Stade de France für das deutsche Team war über eine Absage des Länderspiels diskutiert worden.

 15:33

Muslime in Österreich wollen auf Vorbeugung setzen

Die Muslime in Österreich wollen auch nach Anschlägen in Paris dem Terrorismus mit Vorbeugung begegnen. Dies geschehe derzeit "vor allem durch Aufklärung und eine religiöse Bildung, die vor der Verderbnis bringenden Ideologie der Extremisten immunisiert", sagte die Sprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), Carla Amina Baghajati, in einer Stellungnahme am Sonntag.

 15:22

Zwei der Pariser Attentäter lebten zuletzt in Belgien

Zwei der getöteten Attentäter von Paris lebten zuletzt im Großraum Brüssel. Es handle sich um zwei Personen mit französischem Pass, wie die Brüsseler Staatsanwaltschaft am Sonntag nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga mitteilte. Außerdem seien zwei der bei den Anschlägen verwendeten Autos belgische Mietwagen.

 15:02

Europaweit erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

Nach den Terroranschlägen in Paris haben viele europäische Länder ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Nachbarstaaten Frankreichs wie Belgien oder Italien intensivierten die Grenzkontrollen. Andernorts gibt es "unsichtbare Sicherheitsmaßnahmen.

 14:44

Entsetzen unter heimischen Flüchtlingen

Der blutige Anschlag in Paris hat auch in den Flüchtlingsunterbringungen der Caritas in Österreich Bestürzung ausgelöst. "Die Flüchtlinge machen sich große Sorgen. Sie sind ja genau vor diesen Bomben und dem Terror geflüchtet", sagte Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner am Sonntag.

 14:42

Spekulationen über russische Internet-Spur

Beim Upload einer Audiobotschaft, in der angebliche Angehörige der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) Samstagvormittag die Verantwortung für die Terroranschläge vom Freitag in Paris übernommen haben, wurde eine russische Mail-Adresse angegeben. Dies berichten russische Online-Medien am Sonntag mit Verweis auf offene Quellen.

 14:24

Tödlicher Sprengstoff aus dem Baumarkt

Die Attentäter von Paris haben sich mit Sprengstoffgürteln in die Luft gesprengt, die mit hochexplosivem Triacetontriperoxid (TATP) gefüllt waren. Das Gemisch aus Schwefelsäure, Wasserstoffperoxid und Aceton wird immer wieder für Terroranschläge verwendet - etwa von den Selbstmordattentätern, die sich am 7. Juli 2005 in Londoner Pendlerzügen in die Luft sprengten und 56 Menschen mit in den Tod rissen. Die Komponenten des Sprengstoffs sind im Handel frei erhältlich, Schwefelsäure ist etwa in Abflussreiniger enthalten. Wenn das Aceton entweicht, hat es einen unverkennbaren Geruch. Die Attentäter von London hatten sich Parfum gekauft, um den Geruch zu überdecken.

 13:42

CNN: Terrorist reiste mit gefälschtem syrischen Pass in EU ein

Ein französischer Senator bestätigte gegenüber CNN, dass einer der Terroristen mit einem gefälschten syrischen Pass über Griechenland nach Europa eingereist ist. Er dürfte dann über die Balkan-Route - via Österreich - nach Frankreich gefahren sein.

 13:41

Fünf Festnahmen bei Anti-Terror-Razzia in Brüssel

Bei der Anti-Terror-Razzia im Brüsseler Stadtteil Molenbeek sind nach Angaben der Bürgermeisterin insgesamt fünf Personen festgenommen worden. "Es ist anzunehmen, dass es sich um ein Netzwerk handelt", sagte Françoise Schepmans am Sontag dem Rundfunksender RTBF.

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EU-Schweigeminute für Opfer Montagmittag

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben für diesen Montag um 12.00 Uhr alle Europäer zu einer Schweigeminute aufgerufen. "Das Gute ist stärker als das Böse", erklärten sie am Wochenende in einer gemeinsamen Stellungnahme mit den EU-Institutionen. "Wir werden alles Notwendige tun, um Extremismus, Terrorismus und Hass zu bekämpfen."

 13:09

Möglicher Komplize schweigt nach Festnahme in Bayern

Der mögliche Zusammenhang zwischen der Festnahme eines mit einem großen Waffenarsenal ausgestatteten Mannes in Bayern und den Terroranschlägen in Paris ist laut den Ermittlern weiter völlig offen. Nach wie vor verweigere der aus Montenegro stammende 51-Jährige jede Antwort auf die Fragen der Polizei, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) am Sonntag.

 12:38

Papst: "Anschläge sind Barbarei"

Papst Franziskus hat beim Angelus-Gebet am Sonntag seinen Schmerz über die Anschläge in Paris ausgedrückt. Er sei den Familien der Todesopfer und der Verletzten nahe. "So viel Barbarei erschüttert uns und man fragt sich, wie kann das Herz des Menschen derartige Taten planen, die nicht nur Frankreich, sondern die ganze Welt erschüttern", so der Papst.

 12:37

103 Leichen identifiziert

Nach den Anschlägen von Paris seien mittlerweile 103 Leichen identifiziert worden, sagte Frankreichs Premierminister Manuel Valls am Sonntag laut Nachrichtenagentur AFP. 20 bis 30 Opfer würden noch untersucht.

 12:33

Obama: "Himmel hat sich verdunkelt"

Vor Beginn des G-20-Gipfels in der Türkei hat US-Präsident Barack Obama einen verstärkten Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angekündigt. "Der Himmel hat sich verdunkelt durch die schrecklichen Angriffe, die in Paris stattfanden", sagte Obama am Sonntag nach einem Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

 12:23

1. Foto von Attentäter aufgetaucht

Der Syrer Ahmad Almohammad Nadrh soll über Österreich nach Paris gereist sein.

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 11:58

Absage der Fußball-EM trotz Terrorangst keine Option

Die Anschläge von Paris erschüttern auch den Fußball. Das Stade de France in St. Denis als Herz der EM 2016 wurde direkt attackiert. Eine Absage des Turniers kommt derzeit aber nicht infrage - trotz großer Sorgen. Cheforganisator Jacques Lambert hat eine Absage der im kommenden Sommer vom 10. Juni bis 10. Juli in neun französischen Städten ausgetragenen Fußball-Europameisterschaft trotz der Anschlagsserie von Paris ausgeschlossen.

 11:57

Luftangriffe gegen den IS als möglicher Grund

Im Kampf gegen die Jihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) fliegt Frankreich Luftangriffe in Syrien und im Irak - und hat damit den Hass radikaler Islamisten auf sich gezogen. Die Anschlagsserie von Paris könnte mit dem Militäreinsatz zusammenhängen: Einer der Täter in der Konzerthalle Bataclan soll sein Handeln nach Zeugenangaben mit den Luftangriffen in Syrien begründet haben.

 11:57

Trauerminute bei UNO-Jubiläumskonzert in Wien

Im Zeichen der Terroranschläge von Paris ist Sonntagmittag eine Matinee im Wiener Konzerthaus anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der Vereinten Nationen und des 60. Jubiläums der österreichischen UNO-Mitgliedschaft gestanden. Es sei "traurig, dass man ausgerechnet bei einem Jubiläum einer Friedensorganisation wie der UNO nicht daran vorbeisehen kann, dass sich etwas Schreckliches in Frankreich ereignet hat", betonte Bundespräsident Heinz Fischer, der als Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern in der französischen Hauptstadt zu einer Trauerminute aufrief.

 11:35

Attentäter reiste angeblich über Österreich

Wie bereits berichtet, soll einer der Attentäter von Paris möglicherweise über die Balkanroute nach Frankreich und somit auch über Österreich gereist sein. Ein 25-Jähriger sei mit einem syrischen Pass am 7. Oktober aus Mazedonien nach Serbien eingereist, berichtete nach die serbische Zeitung "Blic" am Sonntag. Er sei im Erstaufnahmezentrum in der südlichen Stadt Presevo registriert worden. Das wurde vonseiten des österreichischen Innenministeriums nicht bestätigt. "Das sind Mutmaßungen, die im Bereich der Spekulation anzuordnen sind", sagte Sprecher Karl-Heinz Grundböck.

 11:34

Frankreichs Teamspieler an der Seite der DFB-Elf

Die fürchterliche Terrornacht von Paris hat die deutschen und französischen Fußball-Nationalspieler sehr eng zusammengebracht. Die Equipe Tricolore harrte nach dem Testspiel in den Katakomben des Stade de France an der Seite der Weltmeister aus. "Nationaltrainer Didier Deschamps hat sofort gesagt, er geht mit seiner Mannschaft aus dem Stadion heraus, wenn klar ist, was mit unserer Mannschaft passiert", schilderte DFB-Interimschef Rainer Koch im ZDF die Geschehnisse im Kabinentrakt: "Sie sind stundenlang bei uns gewesen."

 11:30

EU-Parlament erhöht Sicherheitsstufe auf Gelb

Das EU-Parlament erhöht nach den Terroranschlägen in Paris seine Sicherheitsvorkehrungen. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz entschied am Wochenende, die Alarmstufe auf Gelb, die zweite von vier Arlamstufen, zu erhöhen, und zwar für alle drei Parlamentsplätze in Brüssel, Straßburg und Luxemburg. Außerdem gilt die Alarmstufe auch für alle EU-Parlamentshäuser in den 28 Hauptstädten.

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Franzosen nervös: Immer wieder falscher Alarm

Nach den blutigen Anschlägen von Paris gibt es in Frankreich immer wieder falschen Alarm. Nervöse Bürger alarmieren die Polizei, weil sie Explosionen hörten oder glauben, Männer mit Kalaschnikow gesehen zu haben. Letztlich erweisen sich die Warnungen aber als unbegründet oder als harmlose Böller oder geplatzte Reifen. "Verbreitet nicht und leitet keine falschen Informationen oder falschen Gerüchte weiter", bat die Pariser Polizei am Samstag im Internetdienst Twitter die Bürger.

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Geflüchtete Attentäter wollten offenbar ins Stadion

In dem am Sonntag sicher gestellten Fahrzeug der Terroristen von Paris haben Ermittler Waffen gefunden. Das berichtete der Sender BFMTV am Sonntag ohne nähere Angaben zur Art der Waffen. Mit dem Auto könnte mindestens einem Terrorkommando nach den Anschlägen von Paris zunächst die Flucht gelungen sein. Der schwarze Seat war östlich von Paris sichergestellt worden. Einem Bericht der französischen Sportzeitung "L'Equipe" zufolge haben zwei der Attentäter versucht, ins Stadion beim Fußball-Testspiel Frankreich gegen Deutschland zu gelangen. Beide sollen aber entgegen anderslautender Berichte keine Tickets für die Partie im gehabt haben und deswegen auch nicht ins Stade de France gekommen sein, schrieb das Blatt am Sonntag.

 10:43

Deutschland verschärft Sicherheitsmaßnahmen

Als Reaktion auf die Terroranschläge in Paris werden in Deutschland die Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren. Es werde in den nächsten Tagen eine für die Bürger sichtlich erhöhte Polizeipräsenz geben, kündigte der deutsche Justizminister Heiko Maas (SPD) am Samstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner Spezial" an.

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Motörhead sagen geplantesParis-Konzert ab

Nach der beispiellosen Terrorserie in Paris hat die britische Rock-Band Motörhead ein für Sonntag geplantes Konzert in der französischen Hauptstadt abgesagt. "Wegen der schlimmen Situation, die unsere Brüder und Schwestern in Paris momentan durchleben, müssen wir unseren Gig auf Jänner verschieben", schrieben die Musiker auf Facebook und posteten ihr Logo in den französischen Nationalfarben.

 10:36

Madonna sang "La Vie en rose" in Gedenken an Opfer

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 10:25

Rom fordert stärkeren Angriff auf IS

Nach den Anschlägen in Paris fordert die italienische Regierung einen schärferen Angriff auf den "Islamischen Staat". "Wir haben es mit Terroristen zu tun, die zu allem fähig sind. Ihr Ziel ist nur zu töten. Angesichts einer derartigen Barbarei können wir nur die Bemühungen zur Bekämpfung der Terrorgefahr verschärfen", so Italiens Außenminister Paolo Gentiloni.

 10:16

Weltweite Nervosität auf Flughäfen

Nach der blutigen Terrorwelle in Paris am Freitagabend und dem Doppelanschlag in Beirut von letzter Woche herrscht derzeit auf den Flughäfen weltweit eine sehr angespannte Stimmung. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden rigoros verschärft, auf vielen Flughäfen sind Spezialeinheiten der Polizei und Spürhunde unterwegs.

 10:11

G-20 sucht Strategie gegen Terror

Die Staats- und Regierungschefs der großen Industrie- und Schwellenländer (G-20) haben am Sonntag ihr Gipfeltreffen in der Türkei mit bilateralen Beratungen begonnen. Als erstes stand ein Treffen des US-Präsidenten Barack Obama und des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan auf dem Programm. Der Gipfel tagt unter hohen Sicherheitsvorkehrungen im Badeort Belek nahe Antalya an der türkischen Mittelmeerküste. Wegen der blutigen Anschläge von Paris soll die Runde vor allem eine Strategie gegen den Terror des "Islamischen Staates" (IS) suchen.

 09:23

1 Terrorkommando konnte fliehen

Französische Ermittler haben ein zweites Auto der Attentäter von Paris östlich der französischen Hauptstadt gefunden. Laut Ermittlern könnte das bedeuten, dass einem der drei Terrorkommandos die Flucht gelungen ist, berichtete der französische Sender Europe 1.

 09:22

1. Attentäter identifiziert

Französische Ermittler veröffentlichten jetzt den Namen eines Terroristen. Bei einem der Selbstmordattentäter vor dem „Bataclan“-Theater handelt sich um Ismael Omar Mostefai. Das bestätigte ein Abgeordneter des französischen Parlaments gegenüber „CNN“. Der Attentäter lebte bis 2012 in Chatres, einer Stadt 90 Kilometer südlich von Paris.

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Jüdische Gemeinde in Wien schockiert

Die Anschläge im Jänner dieses Jahres auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" und auf einen jüdischen Supermarkt in Paris haben gezeigt, dass Europa mit einer bisher nicht gekannten Dimension des Terrors konfrontiert ist. Die jüngsten Anschläge sind in ihrer Willkür und Grausamkeit unfassbar und zeugen von tiefster Menschenverachtung und Hass auf demokratische und humanistische Werte, erklärte Präsident der IKG, Oskar Deutsch.

 08:34

Österreichisches Opfer außer Lebensgefahr

Der Aufenthaltsort des bei dem Terroranschlag auf den Pariser Konzertsaal "Bataclan" verletzten Österreichers ist nun bekannt. Laut einem Sprecher des Außenministeriums ist der 20-jährige Tiroler außer Lebensgefahr. Derzeit sei er aber noch nicht transportfähig, hieß es in der Nacht auf Sonntag. Sobald es sein Gesundheitszustand zulässt, soll der junge Mann nach Österreich gebracht werden.

 08:12

Kamen zwei Täter über Griechenland?

An den Terroranschlägen in Paris waren möglicherweise zwei Männer beteiligt, die als Flüchtlinge über Griechenland einreisten. Einer der mutmaßlichen Terroristen könnte Anfang Oktober aus der Türkei nach Griechenland gekommen sein.

"Der Inhaber des Passes, der an einem Tatort (in Paris) gefunden worden ist, war am 3. Oktober 2015 nach den Regelungen der EU auf der Insel Leros (als Flüchtling) registriert worden", teilte das Ministerium für Bürgerschutz in Athen am Samstagabend mit. Das Ministerium wisse nicht, durch welche andere Länder der Mann weitergereist sei, hieß es.

Wie der staatliche griechische Rundfunk (ERT) unter Berufung auf Kreise der Polizei weiter berichtete, könnte auch ein zweiter Mann, der an den Terroranschlägen beteiligt gewesen sein soll, aus der Türkei nach Griechenland in die EU eingereist sein.