Was als ausgelassene Feier begann, endete in Chaos und Gewalt. In der Osternacht kam es in Deutschland zu einem massiven Polizeieinsatz, der die Lage komplett außer Kontrolle geraten ließ.
In der deutschen Stadt Leverkusen sorgte eine Osterfeier für einen dramatischen Einsatz. Rund 120 Gäste waren in einer Shishabar zusammengekommen – doch die Situation kippte plötzlich.
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Zunächst wurde die Polizei wegen Ruhestörung gerufen. Die Beamten ermahnten die Feiernden, danach schien sich die Lage vorerst zu beruhigen.
Situation eskaliert
Doch schon um 23 Uhr mussten die Einsatzkräfte erneut ausrücken. Diesmal geriet alles außer Kontrolle: Es kam zu einer Massenschlägerei, bei der auch die Polizei attackiert wurde. Partygäste gingen laut Bericht mit Flaschen, Gläsern und sogar Stühlen auf die Beamten los. Drei Polizisten wurden dabei verletzt und mussten medizinisch behandelt werden, wie die "Bild" berichtet.
Die Situation wurde zusätzlich unübersichtlich, weil nicht nur die Polizei Ziel der Angriffe war. Auch unter den Anwesenden kam es zu heftigen Auseinandersetzungen. Die Gewalt eskalierte damit auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
Clan im Fokus
Bei der Feier soll es sich um ein Treffen des sogenannten Goman-Clans gehandelt haben. Dabei handelt es sich um eine Großfamilie mit kriminellem Hintergrund, die laut Berichten bereits mit verschiedenen Delikten in Verbindung gebracht wurde. Darunter sollen unter anderem Betrug, Geldwäsche und weitere Straftaten fallen.
Polizei fährt Großaufgebot auf
Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, mussten insgesamt rund 50 Einsatzfahrzeuge und mehr als 100 Polizisten ausrücken. Sogar zusätzliche Kräfte aus Köln wurden angefordert. Am Ende gab es mehrere Verletzte und sechs Festnahmen. Drei Männer wurden blutverschmiert in Handschellen abgeführt.
Erst gegen 3.30 Uhr konnte der Großeinsatz beendet werden. Vier Männer und zwei Frauen wurden zur weiteren Abklärung auf eine Polizeistation gebracht. Was genau die Eskalation ausgelöst hat, ist weiterhin unklar. Die Ermittlungen laufen.