FRÖNK legt unserem Nationalteam vor und liefert mit "Wödmasta" die offizielle Hymne und den Wunsch aller Fans. Im oe24.TV-Interview spricht er über seine Botschaft, Ralf Rangnick und die WM-Erwartungen.
Mit „Wödmasta“ liefert Frank Hoffmann, der Sänger der Wiener Rockband Kahlenberg, unter dem Künstlernamen FRÖNK die offizielle und von Ralf Rangnick abgesegnete ÖFB-Hymne zur Fußball-WM in den USA. Im öe24.TV-Interview spricht der rockende Fußball-Fan FRÖNK über …
… seine WM-Hymne „Wödmasta“: Der Song ist von Ernst Happel inspiriert, denn wenn man so ein großes Wort wie „Wödmasta“ in den Mund nimmt, dann muss das natürlich ein große Herleitung haben. Auch wenn Ernst Happel, ja nie Weltmeister wurde. Nur Vize-Weltmeister. Mit Holland 1978. Aber das war die erste WM, an die ich ich mich erinnern kann.
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… die Idee zum WM-Song: Ich hatte vor einem Jahr einen Video-Dreh mit Ralf Rangnick und da kam die Idee auf, dass er einen neuen WM-Song will und das habe ich mir als Musiker nicht zweimal sagen lassen. Der Song ist schon lange vor unserer WM-Qualifikation entstanden. Aber als eher unbekannter Künstler musste ich so früh wie möglich meinen Fuß beim ÖFB in die Türe stellen. Am Ende hat da Ralf Rangnick persönlich den Song abgesegnet. Jetzt wäre mein Traum auch die Spieler zu treffen. Oder noch besser: Wenn unsere Kicker mit mir eine neue Version aufnehmen.
… das CD-Cover: Es geht darum, dass wir Amerika erobern, zumindest fußballerisch und euphorisch. Ich will den Amerikanern zeigen, was für eine Begeisterung da entstehen kann und wie gut wir Fußball spielen können. So gut, dass sich sogar ihr größtes Wahrzeichen die Freiheitsstatue das österreichische Trikot überzieht, weil sie so begeistert ist.
… das Zittern mit dem Team: Beim letzten Quali-Spiel gegen Bosnien habe ich vor Aufregung einige Kilos verloren. Ich war dann auch vom Mitsingen so heiser, dass ich die nächsten zwei Konzerte mit meiner Band Kahlenberg eher schlecht als recht singen konnte. Aber danach wurde meine WM-Hymne das allererste Mal im Stadion gespielt. Das entschädigte für alles.
... unsere „geheime" Fußball-Hymne: An von Rainhard Fendrich will ich mich gar nicht messen. „I am from, Austria“ ist ja schon unsere heimliche Bundeshymne. Da wird einem war ums Herz. Das brauchen wir. „Wödmasta“ ist soll eher der Party-Kracher für die Siegesfeier sein.
… die Botschaft seiner WM-Hymne: Ich greife eigentlich die selbe Botschaft auf wie unser Team: Zusammenhalt und die Freude am Spiel. Es ist ein Traum, glaube ich, von jedem Fußballfan, dass er tatsächlich Teil dieser Gang sein kann, weil die so viel Spaß haben M an würde am liebsten selbst gerne verarscht werden vor ihnen Es wird schon einen Grund haben warum sich für die zwei „Neuen“, Paul Wanner und Carney Chuckwuemeka, für Österreich entschieden haben. Weil auch sie Teil dieser geilen Truppe sein wollen.
… seine WM-Erwartungen: Die Österreicher sind hungrig nach dem Erfolg. Wir haben jetzt endlich ein Team, das nicht nur saugeil spielen kann, sondern auch noch super-sympathisch ist. Die Chance ist so groß wie nie: Weltmeister der Herzen sind wir ja schon!
FRÖNK mit oe24.TV-Reporter Thomas Zeidler-Künz
… seine US-Pläne: Es ist mein großes Ziel, dass es der Song in die Stadien nach Amerika schafft und dass ich dann live dabei bin. Ein Freund von mir, der auch am Song mitgearbeitet hat, lebt ja in den USA: Somit hätte ich schon mal ein Quartier. Jetzt fehlen nur mehr die Tickets. Wenn nicht, dann bin ich natürlich via TV dabei. Denn es ist undenkbar, dass ich mir diese Spiele nicht anschaue! 1982 hatte ich während der WM einmal Fernsehverbot. Das war die größte Strafe meines Lebens!
… seine Lieblings-Kicker: Als junger Bub war es Bruno Pezzey, heute ist es Xaver Schlager. Aber wir haben wirklich eine starke Mannschaft. Da ist es schwer, sich da einen auszusuchen. Ich könnte jetzt eigentlich 11 oder 16 Namen nennen.
… Ralf Rangnick: Er muss unbedingt bleiben. Es ist ja wirklich ein Geschenk des Himmels, dass der damals zu uns gekommen ist. Er kennt sich im Fußball aus, ist sympathisch und hat Musikgeschmack. Er MUSS bleiben!Interview: Thomas Zeidler-Künz