Mega-Panne bei Suche nach Maddie McCann

Zeit verschwendet?

Mega-Panne bei Suche nach Maddie McCann

Hat die Polizei bei der Suche nach dem vermissten Mädchen wertvolle Zeit verschwendet?

Seit elf Jahren wird Maddie McCann vermisst. Sie verschwand im portugiesischen Praia da Luz – wie es dazu kam und wo sie ist, bleibt bis heute ein Rätsel. Die Eltern wollen die Suche nicht aufgeben und hoffen noch immer ihre Maddie zu finden. Auf der offiziellen Facebook-Seite "Official Find Madeleine Campaign" bedankten sich ihre Eltern für die viele Unterstützung, die sie nach wie vor bekommen. Allerdings wurde nun klar, dass der Polizei eine riesige Panne unterlief. Wurde wertvolle Zeit bei der Suche nach Maddie verschwendet?


Polizei-Panne

Wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet, fahndete die portugiesische Polizei vier Jahre lang nach einem Mann, der in der Nacht, in der Maddie verschwand, ein Kind durch die Ferienanlage trug. Es wurde eine Phantomzeichnung des Mannes, der schließlich den Namen "Tannerman" - benannt nach Zeugin Jane Tanner - bekam, angefertigt.

Darauf erkannte sich der britische Familienvater Julian Totman. Er gab gegenüber der Polizei an, dass es sich bei dem Gesuchten um ihn handeln könne, doch die Ermittler ignorierten den Hinweis. Totman habe sich in der Nähe des Apartments der McCanns befunden, weil er gerade seine zweijährige Tochter aus der Kinderkrippe abgeholt habe, so der Bericht.


"Zu spät, um wirklich zu helfen"

"Mein Ehemann erzählte der lokalen Polizei, dass es sich um ihn handeln könnte, aber danach hörten wir jahrelang nicht mehr von ihnen", erklärte Rachel, die Ehefrau des Briten, gegenüber "The Sun". "Als die Polizei schließlich die Wichtigkeit erkannte, war es zu spät, um wirklich zu helfen."

Erst nach vier Jahren lenkte die Polizei ihre Aufmerksamkeit auf andere Spuren.

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