Migranten schwimmen nach Europa

Im Mittelmeer

Migranten gerettet: Afghanen erreichten Sizilien

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Zuletzt kamen viele Menschen an der Südküste Kalabriens an.  

Die private Organisation SOS Mediterranee hat mehr als 40 Menschen im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet. Die Crew habe das Boot mit den Migranten in der Nacht auf Dienstag etwa 200 Meter von ihrem Schiff "Ocean Viking" entfernt in der Dunkelheit entdeckt, teilte die Organisation mit. Unter den Geretteten seien vier Frauen und fünf Minderjährige gewesen.

In der Nacht auf Dienstag erreichten außerdem fast 120 afghanische Migranten den Hafen von Portopalo di Capo Passero am südlichen Zipfel der italienischen Insel Sizilien, wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Die Polizei habe die Menschen aufgegriffen. Den Ermittlern zufolge könnten sie von Griechenland oder der Türkei abgelegt haben.

Immer wieder berichten Hilfsorganisationen von Rettungsaktionen im Mittelmeer. Die Menschen legen oft von den Küsten Nordafrikas ab und wollen die EU auf dem gefährlichen Weg über das Mittelmeer erreichen. Ihr Ziel ist deshalb meistens Italien. Zuletzt kamen viele Menschen, darunter viele Afghanen, an der Südküste Kalabriens an, was die örtlichen Behörden laut Medienberichten teils überforderte. 

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