Bei dem Angriff der USA auf Venezuela sind knapp 200 amerikanische Einsatzkräfte im Zentrum der Hauptstadt Caracas gewesen.
Dies sagte Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einer Veranstaltung in Newport News im US-Staat Virginia. Ob es sich dabei ausschließlich um Soldaten handelte, sagte er nicht.
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Früheren Angaben zufolge waren unter anderem die Bundespolizei FBI und Eliteeinheiten der Streitkräfte am Wochenende an der Gefangennahme von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau beteiligt. US-Streitkräfte hatten in der Nacht auf Samstag Ziele in Venezuela angegriffen und dann beide außer Landes gebracht.
Maduro wurde in New York unter anderem wegen Drogendelikten angeklagt. Am Montag musste der 63-Jährige vor Gericht erscheinen - er erklärte sich für nicht schuldig im Sinne der Anklage.
Hegseth, der sich seit einiger Zeit auch als Kriegsminister bezeichnet, machte sich außerdem über die Luftabwehr des Landes lustig. "Offenbar funktionierten die russischen Luftabwehrsysteme nicht so gut", scherzte er bei seinem Auftritt. Die venezolanische Luftabwehr stützt sich nach eigenen Angaben vor allem auf Militärtechnik aus Russland und China.