"Watch his ass"

Nach Venezuela: Trump droht jetzt DIESEM Land

Der Präsident soll „auf seinen Hintern aufpassen“. 

Nach dem Sturz von Maduro richtete Trump am Samstag eine Warnung an den linksgerichteten kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro, dem er ebenfalls die Förderung des Drogenschmuggels in die USA vorwirft: Petro solle nach der Festnahme von Maduro "auf seinen Hintern aufpassen", sagte er. Außenminister Marco Rubio warnte unterdessen Kuba: An Stelle der Regierung in Havanna "wäre ich zumindest ein wenig besorgt", sagte er.

Er habe gehört, dass Kolumbien in Fabriken Kokain herstelle, das dann in die USA verkauft werde, sagte Trump bereits vor wenigen Tagen. "Jeder, der das tut und es in unser Land verkauft, muss mit Angriffen rechnen."

Gustavo Petro
© Getty

Angespannte Beziehungen

Kolumbiens Staatsführung kritisierte seine Äußerungen scharf. Nach Angaben des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro tötete das US-Militär im Zuge seiner Operation in Venezuela auch einen kolumbianischen Fischer. Als Reaktion darauf setzte er den Austausch von Geheimdienstinformationen mit den USA aus.

Noch vor dem Sturz von Maduro warnte Petro, Trump solle nicht die Souveränität seines Landes bedrohen. "Angriffe auf unsere Souveränität sind eine Kriegserklärung", schrieb er auf der Plattform X. Er lud Trump nach Kolumbien ein, wo er ihm zeigen könne, wie Drogenlabore täglich zerstört würden, damit kein Kokain in die USA gelange.

Die Beziehungen zwischen Bogotá und Washington haben sich zuletzt massiv verschlechtert. Die US-Regierung wirft Petro mangelnde Entschlossenheit im Kampf gegen die Drogenkartelle vor und verhängte Sanktionen gegen den Politiker.

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