Ayatollah Ali Khamenei könnte wie schon Syriens Assad ins russische Exil gehen.
Im Iran dauern die Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten und die schlechte Wirtschaftslage weiter an. Menschenrechtsgruppen und iranische Medien berichteten von Demonstrationen vor allem in Teheran und im Westen des Landes, die zum Teil in Ausschreitungen mündeten und zu Todesopfern führten. Seit Beginn der Proteste am vergangenen Sonntag wurden den Angaben zufolge mindestens 19 Menschen getötet.
Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, zeigte Verständnis für die wirtschaftlichen Forderungen der Demonstranten, richtete zugleich jedoch eine Warnung an „Aufrührer“. Diese müssten „in die Schranken verwiesen werden“.
Flucht zu Putin
Während Khamenei hart durchgreifen lässt, schmiedet der Ober-Mullah aber schon einen Plan B. Wie die britische „The Times“ berichtet, ließ der 86-Jährige einen Krisenplan samt seiner eigenen Flucht ausarbeiten.
Ziel seiner Flucht wäre dabei Moskau, wo Khamenei im Exil leben möchte. Russland gehört zu den engsten Verbündeten des Mullah-Regimes. Das iranische Regime ist seit dem 12-Tage-Krieg gegen Israel im Juni stark angeschlagen.