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Passagier filmt Notlandung mit

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Bei einem Flugzeugabsturz vor Hawaii blieben die Leute an Bord ruhig.

Wenn ein Flugzeug abstürzt, bricht normalerweise Panik an Bord aus. Nicht so, bei einem Kleinflugzeug, das kurz nach dem Start vor dem Ferienparadies Hawaii in den Pazifik stürzt. Der Passagier Ferdinand Puentes blieb sogar so cool, dass er den Absturz und die Flucht von Bord filmte und im Wasser vor dem Wrack einen "Selfie" machte.

Etwa zwei Minuten nach dem Start des Kleinflugzeugs, hören die Passagiere ungewöhnliche Geräusche aus dem Motorraum. Obwohl das Flugzeug zu sinken beginnt und die Passagiere "den Ozean auf sich zurasen" sahen, blieben alle ruhig. Puentes hielt mit seiner Kamera drauf und zeigt so, wie er nach seiner gelben Sicherheitsweste sucht. Sogar als Wasser in die Bordkabine strömt und die neun Insassen aus dem Flugzeug klettern müssen, bricht keine Panik aus. Die Menschen versuchen sich an dem Wrack festzuhalten, aber etwa eine halbe Stunde später ist es gesunken.

Weil Puentes' Handykamera wasserdicht verpackt ist, kann er sogar noch einen "Selfie" machen, ehe der Aku seinen Geist aufgibt. Später erzählt er, dass sie noch eine Stunde im Meer trieben, ehe ein Hubschrauber sie retten konnte: "Die Zeit bleibt stehen. Alles, woran du dich aus der Vergangenheit erinnern kannst, zieht an dir vorbei", erklärte Puentes im Interview.

Alle neun Flugzeuginsassen überlebten den Absturz. Bei einem weiblichen Passagier setzen allerdings im Wasser Herzrhythmusstörungen ein, denen sie später erliegt.

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