Kein Parlament
Paukenschlag um Viktor Orban: Er zieht sich aus der Politik zurück
Am Samstag erklärte Viktor Orbán, dass er nicht ins neue Parlament einziehen wird. Stattdessen will er sich auf die Neuorganisation seiner politischen Partei konzentrieren.
Mandat wird zurückgegeben
In einem öffentlich geposteten Video sagte er wörtlich: „Das Mandat, das ich als Spitzenkandidat der Fidesz–KDNP-Liste gewonnen habe, ist in Wirklichkeit ein parlamentarisches Mandat der Fidesz, deshalb habe ich beschlossen, es zurückzugeben. Man wird mich jetzt nicht im Parlament brauchen, sondern bei der Neuorganisation der nationalen Seite.“
Partei vor Umbau
Nach einer Sitzung der Fidesz-Spitze laufen laut Orbán „mit voller Kraft Gespräche über die Erneuerung der nationalen Seite und über unsere Fraktion“. Bereits am Montag soll sich die Fraktion neu aufstellen, mit Gergely Gulyás an der Spitze.
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Kritik an Abgeordneten
Schon zuvor hatte Orbán in der Sendung „Patrióta“ erklärt: „Diejenigen, die jetzt ins Parlament eingezogen sind, sind nicht die Menschen, die wir dort brauchen werden.“ Für die Opposition brauche es „andere Arten von Menschen, andere Fähigkeiten, andere Abgeordnete“.
Der Parteirat soll bereits nächste Woche tagen, zudem wurde der große Parteikongress von Herbst auf Juni vorgezogen.
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