Alien-These

Physiker: Leben auf Pluto möglich

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Unterirdischer Ozean könnte Leben auf dem Zwergplaneten begünstigen.

Mit einer gewagten These ließ der britische Physiker Brian Cox aufhorchen. Auf dem Zwergplaneten Pluto könnten Bedingungen herrschen, die außerirdisches Leben möglich machen.

Den hochaufgelösten Daten der NASA-Sonde "New Horizons" zufolge enthält der Mantel, der den Gesteinskern von Pluto umgibt, nicht nur Wassereis, sondern auch geschmolzenes Wasser, das stellenweise an die Oberfläche gelangt und gefroren ist.

Laut Cox seien dies Hinweise darauf, dass es unterirdische Wasservorkommen gebe - warm genug, um Leben zu ermöglichen. "Wenn unser Wissen über die Entstehung irdischen Lebens nur annähernd korrekt ist, dann könnte es auch dort Leben geben", sagte der Physiker der "Times".

Nach mehr als neun Jahren und fünf Milliarden Kilometern war "New Horizons" im Juli als erster irdischer Flugkörper am Pluto vorbeigeflogen und hatte ihn mit sieben wissenschaftlichen Instrumenten untersucht. Bis alle beim Vorbeiflug aufgenommenen Daten und Fotos zur Erde geschickt sind, wird es allerdings noch 16 Monate dauern.

Pluto zieht im sogenannten Kuiper-Gürtel jenseits des Planeten Neptun seine Bahn um die Sonne. Diese Region birgt Überbleibsel aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems vor viereinhalb Milliarden Jahren - es gibt dort Kometen und die Bausteine für kleine Planeten. Nach der erfolgreichen Begegnung mit Pluto soll "New Horizons" nun weitere Objekte des Kuiper-Gürtels ansteuern.

 

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