Ukrainekrise

Rebellen schießen 2 Kampfjets ab

Die Leichen der MH 17-Opfer wurden gerade erst ausgeflogen.

Bei den ukrainischen Kampfjets handelt es sich um Sukhoi-25-Maschinen. Die Flieger wurden am Mittwoch um 13.30 Uhr in der Nähe der umkämpften Rebellenhochburg Donezk (Ostukraine) abgeschossen. Über das Schicksal der Piloten ist nichts bekannt.

98 Leichen vermisst. Die neuerliche Eskalation ereignete sich nur zwei Stunden, nachdem 200 Leichen der MH 17-Tragödie aus Charkiw in der Ostukraine nach Eindhoven in Holland geflogen wurden. 298 Menschen starben bei dem Absturz. Der Verbleib von 98 Leichen ist weiterhin unklar. Laut OSZE dürften die Opfer noch in den Feldern um die Absturzstelle liegen.

Rebell: "Wir haben Passagierjet abgeschossen"
SA-11-Raketen. Ein prorussischer Milizionär gestand inzwischen, wer vergangene Woche die Malaysian-Airlines-Boeing mit einer Boden-Luft-Rakete vom Typ SA-11 abgeschossen hat: „Wir haben gerade eine Maschine der Faschisten aus Kiew abgeschossen, haben unsere Kommandanten gesagt“, berichtete der Kämpfer der Einheit „Oplot“. „Einige Minuten vorher hatten wir eine riesige Explosion am Himmel gehört“, führte er weiter aus.

Seine Einheit sollte eventuell mit dem Fallschirm abgesprungene Besatzungsmitglieder bekämpfen. Am Absturzort habe er allerdings keine Fallschirme gesehen: „Auf einer Lichtung entdeckten wir erste Stofffetzen Als ich sie hochhob, fand ich darunter die Leiche eines Mädchens, nicht älter als fünf Jahre. Da habe ich realisiert, dass das ein Zivilflugzeug gewesen ist.“

K. Wendl



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