Kampfdelfin

Krim-Annexion

Russische Marine hat jetzt Kampf-Delfine

Wettrüsten der anderen Art: Kriegsdelfine sollen feindliche Schwimmer ausschalten.

Nach dem Anschluss der Krim-Halbinsel zu Russland, schreitet die russische Übernahme des ehemaligen ukranischen Landes zügig voran. Alles, was sich auf der Krim befindet, gehört nun zu Russland. Und damit rücken ganz besondere Säugetiere wieder in den Mittelpunkt militärischer Interessen: speziell ausgebildete Delfine, die sich ab sofort in Putins "Waffen-Repertoire" finden.

Delfine schalten feindliche Schwimmer aus
Die Marine bildet seit den 1960-er Jahren Delfine im staatlichen Ozeanarium in Sewastopol auf der Krim aus. Die Tiere werden darauf abgerichtet, feindliche Schwimmer und Taucher auszuschalten. Außerdem können sie Bomben unter Wasser dponieren. Nun sollen die Säuger noch gefährlicher gemacht werden: Ukrainsiche Forscher sollen Spezial-Waffen wie Unterwasser-Messer und "Unterwasser-Pistolen entwickelt haben.

"Gleichgewicht des Schreckens" wieder intakt
Die russische Marine möchte nach der Annexion das Delfin-Programm weiterentwickelen und die "operative Effizienz" der Tiere steigern, berichetet die russische Nachrichtenagentur RIA. Die Ukraine wollte das Kampf-Delfin-Programm Ende des Monats einstellen, aber Putin erkannte das "Potential" der Tiere. Denn auch die US-Navy hat Delfintruppen. Das "Gleichgewicht des Schreckens" zwischen Russland und USA ist somit nach Putins Auffassung wieder intakt.



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