In der Straße von Hormuz ist erneut ein Schiff angegriffen worden.
Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) teilte auf der Plattform X mit, der Kapitän eines nordwärts fahrenden Massengutfrachters habe einen Angriff mehrerer kleiner Boote gemeldet. Zu dem Vorfall kam es demnach elf Seemeilen westlich der iranischen Stadt Sirik. Alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf, und es seien keine Auswirkungen auf die Umwelt gemeldet worden, hieß es.
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Zunächst reklamierte niemand den Angriff für sich. Seit Beginn des Iran-Kriegs ist es in der Straße von Hormuz wiederholt zu derartigen Vorfällen gekommen. Der von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die wichtige Meerenge weitestgehend zum Erliegen gebracht.
Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran verhängt. Sie haben so nach eigenen Angaben bisher 49 Schiffe gestoppt, wie das zuständige US-Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte.