Sechsfach-Mutter verurteilt:

115 Jahre Gefängnis für Haferflocken-Mord

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Sie hatte ihrem ehemaligen Lebensgefährten über mehrere Monate ein starkes Schmerzmittel in Suppen und Haferflocken gemischt. Schließlich hat sie den geschwächten Mann mit dessen Lieblingskrawatte erdrosselt.

USA. Die Amerikanerin Heidi Marie L. (42) aus Carmel in Indiana wurde von einem US-Gericht wegen Mordes und mehreren Mordversuchen zu 115 Jahren Gefängnis verurteilt. Heidi Marie L. hat ihren ehemaligen Lebensgefährten Francis K. ermordet. 

Zwei Zeugen belasteten die 42-Jährige schwer, darunter Logan R. (23), eine Tochter der Angeklagten. Die 23-Jährige ging einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ein und gab zu, das Opfer gemeinsam mit ihrer Mutter töten zu wollen. Für die Verschwörung zum Mord bekam Logan R. insgesamt 26 Jahre Jahre Haft.

Mit seiner Lieblingskrawatte erdrosselt

Mutter und Tochter hatten Francis K. über mehrere Monate Fentanyl (Anm. ein starkes Schmerzmittel) in Suppen und Haferflocken gemischt. Der Mann war schließlich so geschwächt gewesen, dass Heidi Marie L. ihn auf dem Boden liegend gefunden und mit dessen Lieblingskrawatte erdrosselt hatte. 

Die Sechsfach-Mutter legte ein Päckchen Kokain in die Nähe der Leiche. Die Obduktion ergab, dass Francis K. keinerlei Drogen genommen hatte. Als Todesursache wurde Ersticken aufgrund manueller Strangulation festgestellt, wobei eine akute Fentanyl-Vergiftung ein mitwirkender Faktor gewesen sei.

Der Hintergrund des Haferflocken-Mordes war ein Sorgerechtsstreit zwischen der Mörderin und ihrem Opfer um die gemeinsame zwei Jahre alte Tochter.

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