Trump Jeff Sessions

Marihuana-Legalisierung

Sessions: Kampf gegen Cannabis-Freigabe

Justizminister Sessions will auf Bundesebene geltendes Verbot durchsetzen lassen.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump holt zum Schlag gegen die Legalisierung von Marihuana aus. Justizminister Jeff Sessions wies Staatsanwälte am Donnerstag an, das auf Bundesebene geltende Verbot der Droge künftig durchzusetzen.
 
Washington hatte sich entsprechend einer Direktive aus der Obama-Ära bisher weitgehend aus der Marihuana-Regulierung herausgehalten und den Bundesstaaten freie Hand gelassen. Das will Sessions jetzt ändern.

Probleme möglich

Zahlreiche Bundesstaaten erlauben die Droge bereits zu medizinischen Zwecken oder ganz. Sie könnten nun Probleme bekommen. Auch für die florierende Industrie rund um den legalen Handel ist Sessions Aktion ein herber Dämpfer.
 
Mit Kalifornien wurde der größte US-Markt für legales Marihuana erst jüngst komplett geöffnet. Das Geschäft boomt, das Analysehaus Arcview schätzt, dass das Marktvolumen in Nordamerika 2017 um 33 Prozent auf fast zehn Milliarden Dollar (8,32 Mrd. Euro) gewachsen ist.


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