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Rüffel für Zigarren

Staatssekretär paffte auf Regierungskosten

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Franzose Blanc muss 12.000 Euro für Zigarren zurückzahlen.

Seine Schwäche für teure Zigarren hat dem französischen Staatssekretär Christian Blanc einen Rüffel der Regierung eingebracht. Blanc müsse aus eigener Tasche 12.000 Euro erstatten, die in seinem Ressort für Zigarren ausgegeben worden seien, erklärte Premierminister François Fillon am Mittwochabend in Paris.

"Es stimmt, dass ich Zigarren geraucht habe, für die ich nicht bezahlt habe", hatte der für die Entwicklung des Großraums Paris zuständige Staatssekretär Tags zuvor zugegeben. Bisweilen sei er so "in Arbeit versunken" gewesen, dass er einfach eine Zigarre genommen habe, ohne sich zu fragen, wo sie herkomme.

"Systematisch" besorgt
Blanc machte aber seinen früheren Kabinettschef für die Affäre verantwortlich. Dieser habe "systematisch" Zigarren auf Staatskosten besorgt. Regierungschef Fillon kündigte an, es werde untersucht, welche Rolle der ehemalige Mitarbeiter von Blanc gespielt habe. Der im Mai geschasste Kabinettschef wies die Vorwürfe zurück. Die Käufe seien korrekt abgerechnet worden, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Bei einer Inventur in dem Ministerium habe sich gezeigt, dass Blanc täglich drei Zigarren auf Staatskosten geraucht habe.

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