Top-Banker: So lief die Sex-Attacke

Strauss-Kahn in U-Haft

Top-Banker: So lief die Sex-Attacke

Der Top-Banker muss in U-Haft bleiben. Verhandlung am 20.Mai.

Nach der Festnahme von IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn wegen des Verdachts auf versuchte Vergewaltigung drohen dem IWF-Banker 74 Jahre Knast.



Die Sex-Vorwürfe gegen IWF-Boss Strauss-Kahn sind erdrückend. Die Richterin entschied: Er bleibt in der Zelle, es gibt keine Kaution. Keine Gnade für den Direktor des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn (62). Nach einer zweistündigen Verhandlung entschied die Haftrichterin Melissa Jackson: Der mächtige Banker bleibt in U-Haft. Der Antrag auf eine Kaution wurde von der Richterin abgewiesen – angeblich war Strauss-Kahns Frau Anne Sinclair bereits mit einer Million Dollar Cash am Weg nach New York.

Diashow: IWF-Chef Strauss-Kahn vor Gericht

IWF-Chef Strauss-Kahn vor Gericht

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    Strauss-Kahn bekommt eine Einzelzelle auf der New Yorker Gefängnisinsel Rikers Island , die für rund 17.000 Gefangene Platz bietet. Der IWF-Chef werde keinen Kontakt zu anderen Insassen haben, sagte der Sprecher der New Yorker Justizverwaltung. Dies bedeute aber nicht, dass er immer in seiner Zelle bleiben müsse.

    Der Sex-Skandal ist perfekt

    Die Staatsanwaltschaft präsentierte sechs Anklagepunkte. Der gravierendste: vorsätzliche sexuelle Misshandlung. Höchststrafe: 25 Jahre!

    Es ist ein wahrer Sexkrimi vor Gericht in Lower Manhattan. Der Franzose, der für die Sozialisten nächstes Jahr Präsidenten Nicolas Sarkozy aus dem Élysée jagen hätte sollen, stand wegen des Vorwurfs einer brutalen Sexattacke an einem Zimmermädchen im Sofitel-Hotel vor dem U-Richter: „Zweimal hatte ... Kontakt zum Mund des Opfers“.

    • Die Aussagen des Opfers (32, Immigrantin aus Ghana, lebt mit ihrem Mann und einer Tochter (16) in der Bronx): Strauss-Kahn sei nackt aus der Dusche gekommen, hätte versucht, sie zu vergewaltigen. Noch heftiger als noch vor einem Tag klingen die weiteren Vorwürfe des Zimmermädchens: DSK, so sein Spitzname, zwang die Frau zum Oral- wie auch Analsex, berührte ihre Brüste, „drückte mit aller Kraft seinen Penis gegen ihren Mund“, so eine Passage. Zweimal sei es zu Kontakten mit dem Mund des Opfers gekommen. Kommentar des Anwalts Ben Brafmaan: „Es fehlen Beweise für Gewaltanwendung ...“
    • Die Kripo gab bekannt, dass es DNA-Spuren gäbe, konkret „körperliche Flüssigkeiten“. Nach langem Tauziehen willigte der Franzose ein, eigene DNA-Proben zur Verfügung zu stellen und sich einer Untersuchung im King’s County-Spital zu unterziehen.
    • Die junge Frau wurde von der Hotelführung als „verlässlich“ beschrieben. Seit drei Jahren putzte sie Zimmer in dem 30-Stock-Hotel. „Sie steht unter totalem Schock“, so eine Kollegin.
    • Bei einer Gegenüberstellung in einem Kommissariat in Ostharlem erkannte sie Strauss-Kahn eindeutig, sagte sofort: „Das ist er!

    Strauss-Kahns Anwalts-Team, drunter Ben Brafman (der einst Michael Jackson im Kindersexprozess freiboxte), schritt zur Gegenoffensive: Angeblich habe Strauss-Kahn ein Alibi. Er soll zur fraglichen Zeit mit seiner Tochter beim Essen gesessen sein. Danach sei er direkt zum Airport gefahren. Doch die Richterin ignorierte die Version.

    Strauss-Kahn, Spitzname „Der große Verführer“, musste sich bereits früher gegen Sex-Vorwürfe verteidigen: 2002 hätte er die Tochter einer Parteikollegin, Tristane Banon (31), vergewaltigen wollen, heißt es. Lamentiert hätte der für sein Luxusleben bekannte, suspendierte IWF-Chef (der vor Tagen noch eine Billion Dollar verwaltete) über den kargen Haftalltag, wo eine Mahlzeit nur 1,88 Dollar kostet. Nach „Diva-Allüren“ ärgerten sich Cops über den „französischen Idioten“.

    Nach der 2,5 Stunden langen Verhandlung war Strauss-Kahn ein gebrochener Mann. Tiefe Augenringe, sein Blick verloren. Sein Fall ist ein tiefer: Jetzt sitzt er mit Straßendealern aus New York Zelle an Zelle .

    Diskussion über Nachfolger
    Unterdessen wird bereits über eine mögliche Nachfolge Strauss-Kahns beim Internationalen Währungsfonds (IWF) spekuliert. Nach Informationen der deutschen "Bild"-Zeitung werden in Berlin bereits die Namen des derzeitigen Chefs der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London, Thomas Mirow, sowie von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann für eine Nachfolge Strauss-Kahns genannt. Auch über eine Nachfolge des Franzosen durch Lagarde wurde bereits spekuliert.

    Fekter fordert Rücktritt
    Finanzministerin Maria Fekter (V) hat am Dienstag in Brüssel vor Beginn des Ecofin-Rates erklärt, sie kommentiere den Fall nicht: "Sie wissen, das ist ein Justizfall und Justizfälle kommentiere ich nicht." Gefragt, ob sie dessen Rücktritt erwarte, wurde Fekter etwas konkreter: "Im Hinblick auf die Situation, dass eine Kaution abgelehnt wurde, muss er sich selber überlegen, dass er ansonst der Institution Schaden zufügt."

    Den Live-Ticker zum Nachlesen finden Sie auf Seite 2 >>

    22:40 Uhr: Hotel weist Vorwürfe zurück
    Die Hotelkette Sofitel hat Anschuldigungen zurückgewiesen, wonach Zimmermädchen bereits früher von dem in New York inhaftierten IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sexuell bedrängt worden sein sollen. "Die Unterstellungen eines französischen Parlamentariers (...) entbehren jeder Grundlage und haben diffamierenden Charakter", teilte Sofitel-Generaldirektor Robert Gaymer-Jones am Montagabend in Paris mit.




    22:05 Uhr: Sarkozy und Fillon schweigen
    Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Premierminister Francois Fillon haben sich bisher nicht offiziell zur Verhaftung von Dominique Strauss-Kahn geäußert. In der Umgebung des Präsidenten heißt es aber, die Affäre komme zu früh, um die Präsidentschaftswahlen 2012 zu Gunsten Sarkozys zu beeinflussen. Man müsse die "Sache für sich arbeiten lassen und jeden Eindruck der Schadenfreude vermeiden", zitiert die Zeitung Le Monde einen Insider aus dem Präsidentenpalast.

    21:20 Uhr: Frankreichs Sozialisten schockiert
    Die französische Sozialistische Partei (PS) ist schockiert über die Verhängung der U-Haft gegen ihren Parteifreund Dominique Strauss-Kahn. Ein Parteisprecher sagte am Abend, man verfolge die Affäre mit "gemischten Gefühlen": Einerseits sei die PS nicht direkt betroffen, auf der anderen Seite sehe sich "einer von uns mit schwerwiegendsten Vorwürfen konfrontiert", die er entschieden leugne.

    20:41 Uhr: IWF kommt zu informeller Sitzung zusammen
    Der Internationale Währungsfonds tritt am Montagnachmittag (Ortszeit) in Washington zu einer informellen Sitzung zusammen . Dabei soll die Lage nach der Festnahme und Verhängung der U-Haft gegen Dominique Strauss-Kahn erörtert werden.

    20:07 Uhr: Spekulationen über neuen IWF-Chef
    Obwohl Dominique-Strauss Kahn noch nicht verurteilt ist und vor allem französische Spitzenpolitiker auf die Unschuldsvermutung pochen, gibt es bereits Spekulationen über mögliche Nachfolger für den Chef des Internationalen Währungsfonds.

    Lefigaro.fr
    nennt etwa den ehemaligen Finanzminister von Singapur, Tharman Shanmugaratnam, den südafrikanischen Ex-Finanzminister Trevor Manuel oder Kemal Dervis, der in der Türkei ebenfalls das Amt des Finanzministers innehatte.

    19:52 Uhr: Strauss-Kahn drohen sogar bis zu 74 Jahre Haft
    Nach der Veröffentlichung der Anklageschrift ist klar: Dem IWF-Chef werden insgesamt sieben Delikte zur Last gelegt (u.a. Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Freiheitsberaubung). Dafür drohen Dominique Strauss-Kahn bis zu 74 Jahre Gefängnis.

    © Reuters / Sahnnon Stapleton

    D. Strauss-Kahn vor Gericht - (c) Reuters / Shannon Stapleton


    19:23 Uhr: Anklageschrift veröffentlicht
    Der Sender ABC News hat die Anklageschrift gegen Strauss-Kahn veröffentlicht.

    18:53 Uhr: So geht es jetzt weiter
    Nachdem die Richterin eine Freilassung gegen Kaution abgelehnt hat (Strauss-Kahn bot 1 Million $), bleibt der IWF-Chef in Untersuchungshaft. Am 20. Mai entscheidet ein Geschworenen-Senat darüber, ob gegen Dominique Strauss-Kahn ein Gerichtsverfahren eröffnet wird. Die 23 Laienrichter tagen unter dem Vorsitz eines Berufsrichters. Die Verhandlung soll hinter verschlossenen Türen stattfinden.

    © AP / Richard Drew

    Dominique Strauss-Kahn vor dem Strafgericht in Manhattan - (c) AP / Richard Drew

    18:49 Uhr: Anwalt enttäuscht über die Entscheidung
    Der Anwalt des verhafteten IWF-Chefs zeigt sich laut Le Monde.fr "enttäuscht" über die Entscheidung der Richterin, die eine Freilassung von Dominique Strauss-Kahn wegen Fluchtgefahr abgewiesen hatte. "Aber die Schlacht beginnt erst", so Star-Advokat Ben Brafman

    18:44 Uhr: Anwalt gibt Presse-Briefing
    Der Anwalt von Dominique Strauss-Kahn will in Kürze vor dem Strafgericht von Manhattan vor die Presse treten. Der Medienrummel vor dem Gerichtsgebäude ist enorm. Dutzende Fotografen, Kamerateams und Journalisten drängen sich an einem Sperrgitter und ringen um die besten Plätze.

    18:31 Uhr: Strauss-Kahn muss in U-Haft

    Die Richterin lehnt die Freilassung gegen Kaution wegen Fluchtgefahr ab. Die nächste Verhandlung findet am 20. Mai statt.

    18:30 Uhr: Strauss-Kahns Ehefrau auf dem Weg nach New York
    Die Ehefrau von Dominique Strauss-Kahn, Anne Sinclair,  ist auf dem Weg von Paris nach New York, berichtet Le Monde.fr.

    18:25 Uhr: IWF-Chef bietet 1 Million $ Kaution
    Strauss-Kahns Anwälte bieten dem Gericht eine Kaution in der Höhe von 1 Million US-Dollar an.

    18:23 Uhr: Strauss-Kahn ist bereit, Pass abzugeben
    Dominique Strauss-Kahn ist laut seinen Anwälten bereit, den US-Behörden seinen Pass zu übergeben und damit auf seine Ausreise zu verzichten.

    18:20 Uhr: Verteidigung fordert Freilassung auf Kaution
    Die Anwälte des IWF-Chefs weisen die Fluchtgefahr zurück und fordern einen Freilassung Strauss-Kahns auf Kaution. Er erklärt sich bereit, bis zum Abschluss des Verfahrens in den USA zu bleiben. Der IWF-Chef bekräftigt seinen Unschuld.

    18:17 Uhr: Bis zu 47 Jahre Haft drohen dem IWF-Chef
    Laut Staatsanwalt drohen Strauss-Kahn wegen dreier Delikte 25, 15 und 7 Jahre Haft.

    18:15 Uhr: Staatsanwalt fordert U-Haft wegen Fluchtgefahr
    Die Gutachten der Experten bestätigen laut Staatsanwaltschaft die Vorwürfe gegen Strauss-Kahn. Der Staatsanwalt spricht außerdem von Ermittlungen wegen eines weiteren Sexualdeliktes.

    18:05 Uhr: Vernehmung kurz unterbrochen
    Die Richterin hat die Vernehmung kurz unterbrochen. Fotografen und Kamerateams werden in den Saal gelassen.

    17:58 Uhr: Befragung beginnt
    Dominique Strauss-Kahn hat vor der Richterin Platz genommen, zurzeit sprechen seine Anwälte. In Kürze beginnt die Einvernahme des IWF-Chefs

    17:55 Uhr: Die Anwälte kommen
    Die Verteidiger des IWF-Chefs haben den Gerichtssaal in Manhattan betreten. Sie besprechen sich mit Strauss-Kahn in einer gläsernen Kabine.

    17:50 Uhr: Strauss-Kahn weicht Reportern aus
    Dominique Strauss-Kahn hat den Blick gesenkt und sich in eine Ecke gesetzt, um dem enormen Medienrummel so gut es geht zu entkommen. Er trägt keine Handschellen.

    17:47 Uhr: Strauss-Kahn zurück im Gerichtssaal
    Mit einem Spezialgerät wird ein Bild von Strauss-Kahns Augen-Netzhaut angefertigt. Dies dient der eindeutigen Identifizierung.

    17:45 Uhr: Hotelmanagement bestätigt Übergriff vor 12:30 Uhr
    Das Management des Sofitel in New York bestätigt, dass das Zimmermädchen seine Vorgesetzten am Samstag um 12:30 Uhr über den Übergriff durch Strauss-Kahn informiert hat, berichtet die französische Zeitung Le Monde. Dies sei schriftlich im Dienstbuch dokumentiert, so das Hotelmanagement.

    17:40 Uhr: Strauss-Kahn noch immer nicht einvernommen
    Dominique Strauss-Kahn ist nicht wieder im Gerichtssaal zurück. Die Richterin vernimmt zurzeit Drogendealer. Wann eine Entscheidung im Fall des IWF-Chefs fällt, ist nicht bekannt. Auch der Grund für die Verzögerung bei der Vernehmung am Strafgericht in Manhattan ist unklar.

    17:20 Uhr: Unklarheiten über Zeitpunkt des angeblichen Übergriffs
    Der IWF-Chef hat am Samstag gegen 12.30 Uhr im Hotel Sofitel in New York ausgecheckt. Dies berichtet die französische Presseagentur AFP unter Berufung auf eine Quelle im Hotelkonzern. Das Zimmermädchen habe allerdings schon gegen 12 Uhr Strauss-Kahns Suite betreten, berichtet dieselbe Quelle. Die New Yorker Polizei hatte bisher stets von 13 Uhr als Tatzeitpunkt gesprochen, diese Angaben aber nun auf 12 Uhr korrigiert.

    17:10: Verwirrung im Gerichtssaal - Strauss-Kahn wieder abgeführt
    Dominique Strauss-Kahn ist durch eine Hintertür aus dem Gerichtssaal geführt worden, ohne von der Richterin angehört worden zu sein. Nun werden andere Beschuldigte vernommen. Die Hintergründe der Aktion sind unklar.

    17:05 Uhr: Gespanntes Warten auf die Entscheidung des Gerichts

    In wenigen Minuten wird ein Gericht in New York entscheiden, ob Dominique Strauss-Kahn in U-Haft kommt oder gegen Kaution und weitere Auflagen freigelassen wird.

    16:52 Uhr: Strauss-Kahn betritt den Gerichtssaal
    Nach Augenzeugenberichten via Twitter wird Strauss-Kahn von 11 Polizisten bewacht.

    16:50 Uhr: Strauss-Kahn kommt vor eine Richterin

    Laut Le Monde.fr. soll eine Richterin über Strauss-Kahns Freilassung entscheiden.
     

    16:20 Uhr: Jackson-Anwalt vertritt Strauss-Kahn
    Jetzt gehört auch IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn zu den prominenten Mandaten von Ben Brafman. Der Anwalt hatte unter anderem im Jahr 2004 den damals wegen Kindesmissbrauchs angeklagten Michael Jackson verteidigt. Auch gefürchtete Mafiabosse und Auftragskiller hat der 55-Jährige schon vor Gericht vertreten.

    15:58 Uhr: Der Ablauf der Verhandlung:
    Der Beschuldigte erscheint heute erstmals vor Gericht, wo die Vorwürfe formell vorgelesen werden. Dies geschieht üblicherweise binnen 24 Stunden nach einer Festnahme. Bei Strauss-Kahn wurde die Frist um einen Tag verlängert, um genug Zeit für gerichtsmedizinische Untersuchungen zu gewinnen. Der Beschuldigte bekennt sich bei dem Termin schuldig oder nicht schuldig. Strauss-Kahns Anwalt hat erklärt, der IWF-Chef werde auf nicht schuldig plädieren.
     

    15:44 Uhr: Riesen-Medienrummel vor dem Gericht. Journalisten aus aller Welt beziehen Stellung:

    © oe24

    (c) AP

    15:23 Uhr: OeNB-Präsident Nowotny will schnell  klare Verhältnisse
    EZB-Ratsmitglied und Präsident der Österreichischen Nationalbank Ewald Nowotny verlangt eine baldige Entscheidung in der Führungsfrage. "Es ist im Interesse aller zu hoffen, dass es rasch eine klare Lösung gibt", sagte Nowotny in Wien.

    15:19 Uhr: Strauss-Kahn ist wohl Job als IWF-Chef los:
    Die Diskussion um die Nachfolge an der Spitze des Internationalen Währungsfond ist voll entbrannt: Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich wegen der Schuldenkrise für einen Europäer als Chef der mächtigen Finanzinstitution aus, sollte ein Führungswechsel notwendig werden.
     

    15:00 Uhr: Die Anklage:
    Strauss-Kahn werden versuchte Vergewaltigung, sexueller Missbrauch und Nötigung vorgeworfen. Er soll versucht haben, in einem New Yorker Hotel ein Zimmermädchen zum Oralsex zu zwingen und war am Samstag kurz vor Abflug seines Flugzeugs aus New York festgenommen worden.

    14:59 Uhr: Anwälte wollen Alibi vorlegen
    Strauss-Kahn ließ die Vorwürfe über seine Anwälte bestreiten. Der IWF-Chef verfügt nach Informationen des französischen Radiosenders RMC über ein Alibi für den Zeitpunkt des mutmaßlichen Vergewaltigungsversuchs. Strauss-Kahn habe das Hotel bereits gegen 12.00 Uhr Mittag, also eine Stunde vor dem Tatzeitpunkt, verlassen und sich mit seiner Tochter zum Essen getroffen, berichtete RMC am Montag unter Berufung auf seine Anwälte. Die Verteidigung habe Beweise und Zeugenaussagen für dieses Essen.

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    Strauss-Kahn in Handschellen vorgeführt

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      14:50 Uhr: "Wir wussten von seiner Schwäche"
      Die Chefin der rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, zeigt sich über die Anklage gegen den Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) Dominique Strauss-Kahn wegen versuchter Vergewaltigung nicht überrascht. "Jeder wusste über die sexuelle Schwäche Strauss-Kahns, doch in politischen und journalistischen Kreisen herrschte eine Art von Schweigeverbot", sagte Le Pen.

      14:30 Uhr: Ehefrau hält zu ihm
      "Ich glaube keine Sekunde lang den Anschuldigungen, die gegen meinen Mann erhoben werden", erklärt Strauss-Kahns Ehefrau Anne Sinclar.

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