Diabolisch
Supertaifun "Sinlaku" traf US-Insel mit voller Wucht
Das genaue Ausmaß war zunächst unklar. Der Sturm erreichte nach Angaben des lokalen Wetterdienstes Windgeschwindigkeiten von mehr als 210 Kilometer pro Stunde, als er in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) auf die besonders betroffenen Inseln Saipan und Tinian traf.
Dramatisch sei, dass sich der Taifun extrem langsam fortbewege und deshalb ungewöhnlich lange Zeit in dem US-Außengebiet mit rund 45.000 Einwohnern gewütet habe, zitierte der australische Sender ABC den Meteorologen Landon Aydlett vom "National Weather Service" in Guam. "Das macht die Auswirkungen besonders diabolisch. Sobald es über den Inseln heller wird, werden wir mehr Klarheit haben", betonte er.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
"Absolut beängstigend"
Das weiter südlich gelegene US-Territorium Guam war ebenfalls von dem Sturm betroffen, jedoch traf er hier nicht direkt auf Land. Die Insel gehört ebenso wie die Nördlichen Marianen politisch zu den Vereinigten Staaten und geografisch zu Mikronesien. Beide liegen östlich der Philippinen.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Auf Tinian berichteten Augenzeugen der ABC von schweren Zerstörungen. "Es ist absolut beängstigend - man kann draußen nichts sehen, es weht immer noch ein extrem starker Wind, Wasser dringt ein, viele Bäume sind umgestürzt, Häuser wurden verwüstet", sagte Deborah Fleming vom lokalen Frauenverband.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Neun Meter hohe Wellen und Sturmfluten
Neben den Orkanböen sorgten Sturmfluten für zusätzliche Gefahr. Auf Saipan wurden Wellenhöhen von rund neun Metern gemessen, wie die Onlinezeitung "Pacific Daily News" berichtete. Starke Regenfälle und Gewitter erhöhten zudem das Risiko von Überschwemmungen und Erdrutschen.
Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, weiter in ihren Häusern oder in Schutzräumen zu bleiben. Viele Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich zuvor in Evakuierungszentren in Sicherheit gebracht. Auch Hunderte Touristen waren wegen gestrichener Flüge auf der Inselkette gestrandet.
"Sinlaku" wurde zwar inzwischen von einem Supertaifun herabgestuft, bleibt aber laut Wetterdienst "ein sehr gefährlicher Sturm der Kategorie 4". Experten zufolge handelte es sich um den bisher stärksten Tropensturm des Jahres - und den folgenschwersten seit der Taifun Yutu 2018 auf den Nördlichen Marianen schwere Zerstörungen und wirtschaftliche Schäden angerichtet hatte. Prognosen zufolge wird "Sinlaku" nun in nordwestlicher Richtung über den Pazifik weiterziehen.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden