Anschlag

Neun Tote und 13 Verletzte bei Schießerei an türkischer Schule

Nach dem Schusswaffenangriff in einer Schule in der Türkei am Mittwoch ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Zudem seien 13 Menschen verletzt worden, teilte das Innenministerium mit.

Ein Schüler schoss in der Schule in Kahramanmaras, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Süden des Landes, wahllos um sich und tötete sich nach der Tat selbst. Erst am Dienstag hatte es einen Schusswaffenangriff in einer Schule in der Türkei mit 16 Verletzten gegeben. 

Der Angreifer vom Mittwoch habe mehrere Schusswaffen im Rucksack mit in die Schule gebracht, erklärte Gouverneur Mükerrem Ünlüer. Der Teenager habe in zwei Klassenzimmern wahllos um sich geschossen. Auch der Schütze, ein 13 oder 14 Jahre alter Bursche, sei tot. Es werde davon ausgegangen, dass die Waffen dem Vater des Täters gehörten, einem ehemaligen Polizisten.  

Zahlreiche Schüsse abgefeuert  

Zeugen sprachen gegenüber örtlichen Medien von zahlreichen Schüssen. Von der Nachrichtenagentur IHA verbreitete Aufnahmen zeigten, wie ein Mensch in einem Krankenwagen weggebracht wurde. Bei der Schule waren Angehörige zu sehen. Vor dem Gebäude standen mehrere Krankenwagen bereit.

Erst am Dienstag hatte ein junger Mann an seiner ehemaligen Schule in der südöstlichen Provinz Sanliurfa mit einer Schusswaffe 16 Menschen verletzt und anschließend Suizid begangen. Bei den Verletzten handelte es sich nach Angaben des Innenministeriums um zehn Schüler, vier Lehrer, einen Polizisten und einen Kantinenmitarbeiter. 

(S E R V I C E - Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.)

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