Red Bull versucht weiter, in der Serie A Fuß zu fassen. Nach mehreren Versuchen, bei Torino einzusteigen, dürfte man nun ein neues Team ins Auge gefasst haben.
Seit Jahren versucht die Fußball-Sektion von Red Bull, auch einen Verein in Italien zu erwerben. Vor allem mit dem Traditionsverein FC Torino soll es intensive Verhandlungen gegeben haben. Bislang konnte man sich allerdings nicht einigen, nun dürfte man einen neuen aufstrebenden Verein ins Auge gefasst haben.
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Mit Vereinen in Deutschland (Leipzig), Österreich (Salzburg), den USA (New York), Brasilien (Red Bull do Brasil Ltda. & Red Bull Bragantino), Japan (RB Omiya Ardija), Ghana (Sogakofe), Frankreich (Paris FC/11 % Beteiligung) und Großbritannien (Leeds/10 % Beteiligung) ist der Fußball-Kosmos des Dosen-Konzerns in den letzten Jahren rasant gestiegen.
Dennoch versucht man, das Netzwerk weiterhin auszubauen. Das nächste große Ziel von Jürgen Klopp als Head of Global Soccer und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff ist Italien. Laut einem Bericht von Tuttomercatoweb soll man vor allem Interesse an einem Überraschungsteam haben, das aber perfekt in die Vorgaben des Konzerns passen würde.
Sensations-Team im Visier
Bei dem neuen Objekt der Begierde handelt es sich um den FC Südtirol, der für seine Jugendarbeit bekannt ist und seit 2022 in der Serie B, der zweithöchsten Spielklasse in Italien, spielt. Vor zwei Jahren träumte man anstatt starker Leistungen kurzfristig sogar schon vom Aufstieg in die Serie A.
Der Verein wurde seit 2000 langsam an den Profifußball herangeführt und bietet den Red-Bull-Bossen eine gewohnte Ausgangslage. Wie bereits mit Leipzig, Paris und Leeds könnte man den Verein in einer niedrigeren Spielklasse übernehmen und mit den finanziellen Mitteln den sportlichen Erfolg langsam aufbauen.
Allerdings müsste man beim FC Südtirol nicht nur den Kader stetig aufrüsten. Das Drusus-Stadion in der Triester Straße 29 von Bozen bietet derzeit mit einer modernen Haupttribüne nur 5.500 Zuschauern Platz. Noch ist der Bozener Verein ein großer Unbekannter in der Fußball-Welt. Wenn Red Bull den Südtirolern aber tatsächlich Flügel verleiht, könnte sich das schon bald ändern.