Tempelberg-Konflikt: Krisensitzung des UNO-Sicherheitsrats beantragt

Lage eskaliert

Tempelberg-Konflikt: Krisensitzung des UNO-Sicherheitsrats beantragt

Schweden, Frankreich und Ägypten für Dringlichkeitssitzung zur Deeskalation.

Der UNO-Sicherheitsrat will sich am Montag mit der neuen Eskalation im Nahost-Konflikt befassen. Das teilte Schwedens stellvertretender UNO-Botschafter Carl Skau am Samstag über Twitter mit.

Das Gremium werde darüber beraten, wie die schwerste Gewalt seit Jahren zwischen Israelis und Palästinensern wieder eingedämmt werden könne. Der Konflikt hatte sich an verstärkten Kontrollen der israelischen Sicherheitskräfte für den Zugang zum Tempelberg in Jerusalem - auf Arabisch Al-Haram Al-Sharif (edles Heiligtum) - wieder entzündet. Der Tempelberg ist Muslimen, Juden und Christen gleichermaßen heilig und gilt auch politisch als einer der sensibelsten Orte im Nahen Osten.

Binnen 24 Stunden wurden in dem Konflikt zwischen Israel und Palästina sechs Menschen getötet - drei Palästinenser am Freitag bei Protesten, wenige Stunden später erstach ein Palästinenser drei Israelis im besetzten Westjordanland. Die palästinensische Regierung setzte aus Protest gegen die verstärkten Zugangskontrollen alle Kontakte zu Israel aus.
 



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