Todesurteil gegen Boston-Marathon-Bomber gekippt

Neuer Prozess angeordnet

Todesurteil gegen Boston-Marathon-Bomber gekippt

Tsarnaev und sein älterer Bruder Tamerlan hatten im April 2013 zwei Sprengsätze im Zielbereich des Wettlaufs gezündet. Drei Menschen wurden getötet und mehr als 260 teils schwer verletzt. 

Boston. Ein US-Berufungsgericht in Boston hat die Todesstrafe gegen einen der Attentäter des Bombenanschlags auf den Boston-Marathon gekippt. Die Bundesrichter bestätigten zwar einen großen Teil des Urteils, das gegen Dzhokhar Tsarnaev verhängt worden war. Sie wiesen aber eine niedere Instanz an, einen neuen Prozess hinsichtlich der Anklagepunkte aufzulegen, für die er zu Tode verurteilt worden war.
 
Tsarnaev und sein älterer Bruder Tamerlan hatten im April 2013 zwei Sprengsätze im Zielbereich des Wettlaufs gezündet. Drei Menschen wurden getötet und mehr als 260 teils schwer verletzt. Während der mehrtägigen Flucht kamen zudem ein Polizist und Tamerlan ums Leben. Dzhokhar wurde wenig später festgenommen.

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