Neues FBI-Protokoll

Trump hat Epstein bei der Polizei verpfiffen

„Gott sei Dank stoppen Sie ihn. Jeder weiß, dass er das getan hat.“ 

Die Epstein-Affäre bringt auch Donald Trump unter Druck. Der US-Präsident war mit Jeffrey Epstein jahrelang befreundet und kommt auch in zahlreichen Akten vor. Ein nun veröffentlichtes FBI-Protokoll wirft nun neues Licht auf die Beziehung der beiden. Demnach hat der spätere US-Präsident Epstein bei der Polizei verpfiffen.

Trump soll 2006, als die ersten Ermittlungen gegen Epstein wegen des Verdachts der Zwangsprostitution Minderjähriger begannen, bei der Polizei von Palm Beach angerufen und Epstein angeschwärzt haben.

Trump Epstein Maxwell
© Getty

"Jeder weiß, dass er es getan hat"

Trump habe dem damaligen Polizeichef berichtet, Epstein aus seinem exklusiven Club Mar-a-Lago ausgeschlossen zu haben und sich darüber gefreut, dass die Behörden den Fall untersuchten. „Gott sei Dank stoppen Sie ihn. Jeder weiß, dass er das getan hat“, heißt es im Protokoll.

Außerdem soll er Epsteins langjährige Vertraute Ghislaine Maxwell als „böse“ und „Agentin“ bezeichnet haben. Laut dem Polizeichef war Trump einer der ersten, die sich bei den Ermittlern meldeten – ein Detail, das bisher nicht öffentlich bekannt war.

Gleichzeitig enthielten weitere Akten Hinweise darauf, dass Trump sich zwar früher in Epsteins Umfeld aufgehalten habe, sich aber sofort entfernt habe, sobald Minderjährige anwesend waren.

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