Nach einem Lawinenunglück am Wochenende mit zwei Toten ist es in den französischen Alpen am Montag erneut zu zwei tödlichen Unglücken gekommen.
Ein 38-jähriger Skifahrer ist laut Polizei in Sainte-Agnès nahe Grenoble ums Leben gekommen. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft von Gap im Département Hautes-Alpes einen Lawinentoten gemeldet. Heuer sind bereits mehr als 20 Wintersportler durch Lawinen in den Alpen in Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz gestorben.
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Ein etwa Anfang 30-jähriger Mann sei beim Skifahren in einem Gebiet abseits der Pisten nahe des Dorfes Montgenèvre von einer "sehr großen Lawine" verschüttet worden, teilte die Staatsanwältin von Gap im Département Hautes-Alpes, Marion Lozac'hmeur, mit. Ein weiterer Skifahrer, der mit dem Mann unterwegs war, blieb demnach unverletzt.
Bereits am Wochenende waren bei einem anderen Unglück zwei Wintersportler in der Nähe von Saint-Véran ums Leben gekommen, dem am höchsten gelegenen Dorf der französischen Alpen. Die beiden Opfer waren nach Angaben der Staatsanwältin Teil einer Gruppe von insgesamt vier Skitourengehern gewesen, als eine Lawine an der Nordseite des Berges des Tête de Longet abging. Auch diese Gruppe war demnach unbegleitet abseits der Pisten unterwegs.