Der NÖ Straßendienst nimmt im Raum stehende Hinweise auf mit Asbest belastete Materialien ernst. Konkret ist man von einer Materiallieferung eines Steinbruchs aus dem Burgenland betroffen, die derzeit im Rahmen des Winterdienstes als Streusplitt in der Straßenmeisterei Aspang gelagert wird.
Das gelieferte Material wurde umgehend nach Bekanntwerden der Hinweise separiert und kommt nicht zum Einsatz. Um rasch Klarheit zu schaffen, führt der NÖ Straßendienst eine Untersuchung hinsichtlich einer möglichen Asbestbelastung durch. Die Mischgüter, die der NÖ Straßendienst bezieht, haben allesamt eine Erstprüfung und CE-Zertifizierung. Inwieweit Gesteinsmaterial aus dem Steinbruch Pilgersdorf zum Einsatz gekommen ist, wird derzeit geprüft.
Verantwortungsvoller und vorsorglicher Umgang geboten
Entscheidend sind nun die Ergebnisse der offiziellen Untersuchungen. Angesichts der offenen Fragestellungen ist ein verantwortungsvoller und vorsorglicher Umgang mit der Thematik geboten. Der NÖ Straßendienst wird die Öffentlichkeit transparent über neue Erkenntnisse und weitere Schritte informieren. „Wenn wir uns nicht mehr darauf verlassen können, dass sauberes Material geliefert wird, dann ist eine Grenze überschritten. Es geht um den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung und unserer Mitarbeiter. Der NÖ Straßendienst hat sofort reagiert und ist mit einer umfassenden Überprüfung beauftragt. Jetzt geht es darum, Klarheit zu schaffen und die Bevölkerung und unsere Mitarbeiter schadlos zu halten“, so NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ).