Eigentlich erfüllte sich Google-Mitgründer Sergey Brin seinen Traum. Er wollte in den Ruhestand und das Leben in Cafés genießen. Doch am Ende wurde der Tech-Milliardär damit nicht glücklich.
1998 revolutionierten Sergey Brin und Larry Page das Internet. Sie gründeten gemeinsam die Suchmaschine Google und wurden damit unbeschreiblich reich. Damals waren beide Doktoranden an der Stanford University. 2015 wurde Brin nach der Umstrukturierung von Google zur Holding Alphabet Inc. zum Präsidenten des Unternehmens.
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Im Jahr 2019 verließ er das Unternehmen und verabschiedete sich mit rund 50 Milliarden Dollar in den Ruhestand. Brin erklärte laut dem Portal "Digital Pioneers" auf der Feier zum hundertjährigen Bestehen der Ingenieursfakultät der Stanford University: "Ich wollte in Cafés sitzen und Physik studieren. Das war damals meine Leidenschaft."
"Ich war einfach irgendwie unzufrieden"
Als er sich seinen Traum erfüllt hatte, wollte kein gutes Gefühl entstehen. Brin meinte: "Ich war einfach irgendwie unzufrieden und fühlte mich in einer Abwärtsspirale. Ich war nicht mehr so scharfsinnig."
Nach dem Corona-Lockdown eröffnete Google seine Büros wieder und Brin kehrte immer häufiger an seinen alten Arbeitsplatz zurück. Unter anderem arbeitete er an der Entwicklung der Google-KI Gemini mit. Heute leitet er spezielle Projekte.