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Kanzlerfrage: Kickl enteilt, Babler stürzt weiter ab

Die neue Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 sorgt im Wiener Regierungsviertel erneut für Unruhe. Während FPÖ-Chef Herbert Kickl einsam an der Spitze thront, fällt die Konkurrenz wieder einmal zurück. 

Eines gleich vorweg: Während die ÖVP nach der Rede von Christian Stocker zulegen kann, sieht es mit den persönlichen Werten des Kanzlers nicht so gut aus: Wenn die Österreicher ihren Kanzler direkt wählen könnten, hieße der klare Sieger Herbert Kickl. Der FPÖ-Frontmann legt in der aktuellen Lazarsfeld-Umfrage erneut zu und klettert auf satte 32 % (+1). Kickl zementiert damit seinen Anspruch auf das Kanzleramt – er liegt mittlerweile meilenweit vor der Konkurrenz.

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© oe24

Bitter ist das Ergebnis für den Kanzler: Stocker verliert einen Punkt und kommt nur noch auf magere 14 %. Das ist nicht einmal mehr die Hälfte des Kickl-Wertes.

Doch das eigentliche Drama spielt sich am linken Rand ab: SPÖ-Chef Andreas Babler stürzt weiter ab. Er verliert erneut einen Prozentpunkt und hält nur noch bei desaströsen 8 %. Ein historischer Tiefststand für einen roten Parteichef – Babler ist im Kanzler-Ranking nur noch unter „Ferner liefen“.

Die Überraschung der Woche: NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger zieht mit Babler gleich. Sie gewinnt einen Punkt hinzu und liegt nun ebenfalls bei 8 %. Die Pinken wittern Morgenluft, während bei den Grünen Tristesse herrscht: Leonore Gewessler verliert an Boden und landet bei nur noch 6 % (-1).

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