Fergie gratuliert!

Hatte Epstein einen heimlichen Sohn?

Neue Dokumente aus den Epstein-Files sorgen für Aufsehen. Im Zentrum steht eine bislang unbekannte E-Mail aus dem Jahr 2011, in der Sarah Ferguson, die Ex-Frau von Prinz Andrew, Jeffrey Epstein zur Geburt eines Sohnes gratuliert. 

Wie die britische „Daily Mail“ berichtet, stammt die E-Mail vom 21. September 2011 und wurde über den BlackBerry Messenger verschickt.

Epstein
© U.S. Department of Justice

Gratulation für den 'Baby-Jungen'

Darin schreibt Sarah Ferguson, sie wisse nicht, ob Epstein diesen Messenger noch benutze, habe aber „vom Duke gehört, dass du einen Baby-Jungen bekommen hast“. Sie sendet ihm zudem „Liebe, Freundschaft und Glückwünsche zur Geburt deines Baby-Jungen“ und unterschreibt mit „Sarah x“.

Sarah Ferguson Hautkrebs
© Getty

Frau von Ex-Royal Adrew suchte Kontakt zu Epstein

Besonders brisant: Die Nachricht entstand nur wenige Jahre nachdem Epstein 2008 wegen Sexualdelikten mit einer Minderjährigen verurteilt worden war. Dennoch suchte Ferguson offenbar erneut den Kontakt zu dem US-Finanzier. In der E-Mail betont sie außerdem, dass sie weiterhin für ihn da sei, obwohl er sich lange nicht mehr bei ihr gemeldet habe.

Zumindest nicht offiziell...

Ob Jeffrey Epstein tatsächlich Vater eines Sohnes wurde, ist unklar. Er erkannte zu Lebzeiten kein Kind offiziell an, war nie verheiratet und in seinem Testament taucht kein Sohn auf. Nach seinem Tod 2019 sollte sein Vermögen überwiegend an seine damalige Partnerin gehen. Die E-Mail gilt daher nicht als Beweis für die Existenz eines Kindes, sondern als Hinweis darauf, dass in Epsteins Umfeld im Jahr 2011 entsprechende Gerüchte kursierten. Ob Epstein auf die Nachricht reagierte, ist nicht bekannt.

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