Einsam im Oval Office
Trump versinkt im Medienkrieg
US-Präsident Donald Trump und sein Team starten mit einem heftigen Krieg gegen die Medien.
Washington. Nach dem Einzug ins Oval Office fühlt sich Trump alleine und verstrickt in einen Kampf gegen alles und jeden. Er wirkt paranoid. Beim eskalierenden Streit mit der Presse goss er nun Öl ins Feuer: „Ich bin in eine Schlacht mit den Medien verwickelt“, klagte er vor CIA-Agenten. Trump reagierte vor allem sauer wegen der – korrekten – Berichterstattung über die geringe Zahl der Besucher bei seiner Vereidigungsfeier. Sein Sprecher Sean Spicer kanzelte zuletzt das Pressekorps ab, korrigierte sich am nächsten Tag aber wieder kleinlaut.
Prügelei. Trumps Team droht mit Beschränkungen für die Presse. Kritische Reporter könnten auf einer schwarzen Liste landen. Trumps Stab hat klargemacht, dass man künftig „Fakten“ infrage stellen wolle. Es sei wie bei Orwell, so Kritiker. Für Aufregung sorgt auch Trumps Beraterin Kellyanne Conway: Sie war auf dem Liberty Ball bei Trumps Amtseinführung in eine Prügelei verwickelt.(bah)
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