Türken kämpfen mit massiven Teuerungen

Was ist mit Türkeis Wirtschaft los?

Türken kämpfen mit massiven Teuerungen

Für die meisten türkischen Bürger hat das Jahr 2018 schlecht begonnen: Preise stiegen stark, Touristen bleiben aus und reiche Türken wollen in die EU. 

Die Türkei hat mit massiven Preissteigerungen zu kämpfen. Der Strom ist laut "Hürriyet" um 8,5 Prozent teurer geworden. Die Regierung hebt jetzt auch mehr Geld für Brücken- und Straßen-Maut ein – und das gleich um 10-25 Prozent mehr als zuvor.
 

Kraftfahrzeug-Steuer erhöht

 
Tief in die Tasche müssen Türken mit Auto greifen. Die Steuer auf Kraftfahrzeuge steigt um 15-25 Prozent. Durch die Teuerungen stieg auch die Inflation des Landes mehr als erwartet, nachdem jetzt auch noch Tabak und Alkohol teurer wurden.  
 

Reiche Türken flüchten in die EU

 
Wie auf oe24 berichtet, holt sich eine kleine, aber wachsende Zahl wohlhabender Türken eine Aufenthaltsgenehmigung in der EU aus Sorge um die Wirtschaft im Heimatland. 

 

"Golden Visa" für EU

 
Möglich machen das "Golden Visa"-Investitionsprogramme wie das von Griechenland: Wer mindestens 250.000 Euro etwa durch den Kauf einer Wohnung in Athen investiert, erhält "ab dem ersten Tag" eine griechische Aufenthaltsgenehmigung.
 

Türkei möchte deutsche Touristen zurück ins Land holen

 

Vielleicht nicht ganz zufällig kommen – bei den Wirtschaftsdaten – die Annäherungsversuche des türkischen Außenministers Mevlüt Çavusoglu an die EU und Deutschland. Er rief bereits deutsche Touristen dazu auf, trotz der politischen Spannungen in der Türkei Urlaub zu machen.
 

2016 war die Zahl der deutschen Touristen in der Türkei eingebrochen 

 
Kamen in den ersten zehn Monaten 2015 noch 5,1 Millionen Deutsche in die Türkei, so waren es zwischen Jänner und Oktober nur noch 3,3 Millionen. Bis 2016 stellten Deutsche noch die größte Gruppe an Urlaubern, inzwischen liegen Russen deutlich vorn. 
 
Wegen der Festnahme mehrerer Deutscher in der Türkei hatte die deutsche Bundesregierung Warnungen in den Reisehinweisen im Sommer deutlich verschärft.


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