Ließ Putin seinen Minister vergiften?

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Ließ Putin seinen Minister vergiften?

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Verteidigungsminister Sergej Schoigu ist seit Wochen von der Bildfläche verschwunden. 

Wo steckt Sergej Schoigu? Seit Wochen gibt es wilde Gerüchte über den Verbleib des russischen Verteidigungsministers, der seit 11. März nicht an öffentlichen Terminen teilnahm. Zuvor hatte er Mitteilungen zufolge Telefonate geführt oder verletzte Soldaten besucht und ausgezeichnet.

© APA/AFP/Russian Defence Ministry
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Massiver Herzinfarkt

Zuletzt wurde darüber berichtet, der 66-Jährige hätte nach einer Auseinandersetzung mit Präsident Putin einen Herzinfarkt erlitten und befinde sich seither in der Reha. Ex-Oligarch Leonid Nevlin legt nun eine neue Theorie vor. Demnach habe der Minister "einen massiven Herzinfarkt“ erlitten, der „nicht auf natürliche Weise zustande gekommen sein kann. Nevlin geht davon aus, dass Schoigu vergiftet wurde der Kreml einen Mordanschlag plante.

Putin soll zuvor seinem Verteidigungsminister für die Probleme im Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht haben. Beweise für seine These legt Nevlin keine vor. Der ehemalige Oligarch lebt mittlerweile in Israel und bezeichnete Putin wiederholt als "Psychopath".

Der Kreml hat jegliche Spekulationen zurückgewiesen, wonach der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu mitten im Ukraine-Krieg abwesend sein soll. Zuletzt war Schoigu in einigen offiziellen Videos zu sehen – Experten halten diese allerdings für Archivaufnahmen.
  

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