Mykhailo Viktorovych Polyakov wollte dem isolierten Volk Coca–Cola bringen.
Die Angehörigen des indigenen Volks auf North Sentinel im Indischen Ozean verweigern jeden Kontakt mit der Außenwelt. Wer sich der Insel nähert, wird in der Regel angegriffen oder - wie im Fall eines Missionars 2018 - sogar getötet.
- "Idiotischer" US-Tourist wollte verbotene Insel betreten
- Wer diese Insel betritt, wird sofort getötet
Mykhailo Viktorovych Polyakov wagte es 2025 dennoch, die streng abgeschottete Insel im Indischen Ozean zu betreten. Der US–Amerikaner erreichte die Insel laut Berichten mit einem kleinen Boot und hielt sich nur wenige Minuten auf. Dennoch könnte genau das gravierende Konsequenzen haben: Ihm drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis, weil er gegen strenge Schutzgesetze verstoßen hat.
Viktor Polyakow (24) betrat die Insel
Gefährlicher Besuch
Diese Gesetze existieren aus gutem Grund. Die Insel ist offiziell Sperrgebiet, Besucher dürfen sich ihr nicht einmal auf mehrere Kilometer nähern. Ziel ist es, die indigene Bevölkerung zu schützen – denn schon kleinste Kontakte können lebensgefährlich sein. Die Sentinelesen haben keinerlei Immunität gegen viele Krankheiten, die von außen eingeschleppt werden könnten.
Besonders brisant: Der YouTuber soll versucht haben, Kontakt aufzunehmen und sogar “Geschenke„ wie eine Kokosnuss und eine Dose Cola hinterlassen haben. Experten warnen jedoch, dass selbst solche Gegenstände Krankheitserreger übertragen können und damit eine ganze Gemeinschaft gefährden.
Der Fall wird derzeit weiterhin von den Behörden und vor Gericht geprüft, da sowohl die Ermittlungen als auch die juristische Bewertung Zeit in Anspruch nehmen. Der nächste Gerichtstermin ist für den 29. April angesetzt.