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Bluttat

USA: Teenager erschießt fünf Menschen

Unter den Opfern der Wahnsinnstat in New Mexico sind drei Kinder.

Ein Teenager in den USA ist in einem Mordfall mit fünf Todesopfern festgenommen worden. Der Jugendliche wird verdächtigt, drei Kinder und zwei Erwachsene mit einem Sturmgewehr im südwestlichen US-Staat New Mexico erschossen zu haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Leichen eines Mannes, einer Frau sowie von zwei Mädchen und einem Buben "im Grundschulalter" seien am am Samstagabend in einer Wohnung in Albuquerque entdeckt worden.

Am Tatort seien "mehrere" Waffen gefunden worden, sagte ein Sprecher des Sheriff-Büros von Bernalillo County. Darunter sei "eine militärartiges Sturmgewehr", das offenbar für die Morde verwendet worden sei. Die Polizei erklärte, der Jugendliche im mittleren bis späten Teenageralter sei in Haft - laut dem TV-Sender KOB 4 soll er 15 Jahre alt sein. Er wird laut Polizei des zweifachen Mordes und dreifachen "Kindesmissbrauchs mit Todesfolge" beschuldigt. Zur Identität und zum Verhältnis der Opfer untereinander beziehungsweise zum mutmaßlichen Täter machte die Polizei keine Angaben.

Zu dem Mordfall kam es nur Tage, nachdem US-Präsident Barack Obama eine Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen hatte, um Gewalt mit Waffen einzudämmen. Anlass war das Schulmassaker von Newtown im vergangenen Monat, bei dem 20 Kinder und sechs Erwachsene getötet worden waren. Zu den von Obama angestrebten Beschränkungen gehört ein Verbot von bestimmten Sturmgewehrarten und die Schließung von rechtlichen Lücken, die es Waffenkäufern erlaubt, Identitätsüberprüfungen zu umgehen.

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