Der Supermarkt des Vatikans wird privatisiert. Das Governatorat der Vatikanstadt hat eine mehrjährige Konzession an die italienische Gruppe "Magazzini Gabrielli SpA" vergeben, meldete Kathpress am Samstag.
Sie betreiben unter anderem die Supermarktkette "Tigre". Entsprechend wird das Geschäft unweit der Porta Sant'Anna, das derzeit saniert wird, unter dem Namen "Tigre-Annona" wiedereröffnet, wie der Vatikanstaat mitteilte.
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Das Produktangebot sowie die Öffnungszeiten des traditionsreichen Vatikan-Supermarktes sollen in diesem Rahmen erweitert werden. Der staatseigene Supermarkt, die sogenannte "Annona", wurde 1932 gegründet.
Steuerfreie Produkte
Mitarbeiter des Vatikans können dort Produkte einkaufen, die anders als in Rom befreit sind von Mehrwert-, Alkohol- oder Tabaksteuer. Seine Privatisierung aufgrund finanzieller Engpässe stand schon länger im Raum. Die nun erfolgte Vergabe an Tigre entstand im Rahmen der Umstrukturierung und Effizienzsteigerung einiger wichtiger Wirtschaftstätigkeiten, heißt es dazu aus dem Vatikan. Ob die 30 bis 40 Angestellten vom neuen Betreiber übernommen werden, ist nicht bekannt.