Chiles Präsident Gabriel Boric hat wegen mehrerer Waldbrände im Süden des Landes für zwei Regionen den Katastrophenfall ausgerufen.
Die Maßnahme betreffe die Provinzen Ñuble und Biobío, schrieb Boric am Sonntag im Onlinedienst X. Rund 20.000 Menschen flohen nach Behördenangaben bereits vor den Bränden.
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In Chile wüten derzeit 19 Feuer, darunter zwölf in Ñuble und Biobío. Angaben zu möglichen Opfern oder Zerstörungen lagen zunächst nicht vor.
In den vergangenen Jahren richteten mehrere Waldbrände in Chile schwere Verwüstungen an. Im Februar 2024 kamen 138 Menschen bei Bränden in Viña del Mar in der Touristenregion Valparaíso ums Leben.