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Transexuellen Gesetz

Aus Stephen wird Stephanie

New York will Transexuellen erlauben ihr Geschlecht auf der Geburtsurkunde zu ändern. Auch wenn sie sich keiner Operation unterzogen haben.

"Die Frage der Operation ist willkürlich", sagte Gesundheitsreferent Thomas Frieden nach einem Bericht der "New York Times" vom Dienstag. "Trotz Brustimplantation kann jemand einen Bart haben. Entscheidend ist die Frage, ob der Geschlechtswechsel dauerhaft ist."
Im Dezember soll der Gesundheitsausschuss über den Vorschlag abstimmen.

Nachweis
Betroffene müssten ihren Namen ändern und nachweisen, dass sie seit mindestens zwei Jahren in dem angenommenen Geschlecht leben. Außerdem müssten ein Arzt und ein Psychologe bestätigen, dass der Geschlechtswechsel aller Voraussicht nach dauerhaft ist. Weitere medizinische Schritte wären nicht vorgeschrieben.

Liberales NY
Die nach einer vierjährigen Diskussion mit den Transsexuellen-Verbänden geplante Regelung ist dem Bericht zufolge besonders liberal. So gebe es zwar auch in einigen anderen US-Bundesstaaten die Möglichkeit, sich ohne entsprechende Operation neu als Mann oder Frau eintragen zu lassen. Hier müsse aber ein physiologischer Wechsel zu dem anderen Geschlecht hin sichtbar sein. Joann Prinzivalli (52), die als Mann geboren wurde und seit 2000 als Frau lebt, wird in dem Bericht mit den Worten zitiert: "In der Vielfalt der Natur gibt es mehr als nur zwei Geschlechter, und wer scheinbar zu dem einen gehört, kann in Wirklichkeit dem anderen angehören."



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