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Bankräuber auf der Flucht erschossen

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Der Räuber hatte kurz zuvor einem Polizisten in die Brust geschossen.

Ein Bankräuber ist am Donnerstag in Ruppichteroth im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen auf der Flucht durch einen Kopfschuss ums Leben gekommen. Er hatte kurz zuvor einen Polizisten im Streifenwagen in die Brust geschossen; anscheinend hat der 51-jährige Beamte, der allein mit dem Polizeiauto unterwegs war, zurückgeschossen. Das steht aber noch nicht fest, wie die Polizei in Siegburg berichtete. Die Pistolenkugel traf den Polizisten oberhalb des Herzens in die Brust; er wurde am Abend in einer Klinik operiert und konnte noch keine Aussage machen.

Der Bankräuber hatte laut Polizei um 16.09 Uhr die Raiffeisenbank in Ruppichteroth mit vorgehaltener Pistole überfallen. Das erbeutete Geld - eine Summe teilte die Polizei nicht mit - steckte er in eine mitgebrachte Plastiktasche und flüchtete zu Fuß. Zwei Bankangestellte - ein Mann und eine Frau - folgten ihm. Darauf gab der Täter Schüsse ab, wie die Ermittler weiter berichteten.

Flucht mit Mofa
Etwas später fuhr er mit einem Mofa weiter und traf auf den Streifenwagen, der zur Fahndung nach dem Bankräuber eingesetzt war. Ein mit zwei Polizisten besetzter weiterer Streifenwagen war in der Nähe. Die Kripo hat den Bankräuber inzwischen identifiziert; demnach ist es ein nicht vorbestrafter 47-jähriger Mann aus dem "weiteren Bereich" Ruppichteroths. Die Mordkommission der Bonner Kripo hat Ermittlungen aufgenommen.

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