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Durchgedreht

Bayerische Polizei erschoss US-Rambo

Ein Großaufgebot der deutschen Polizei jagte einen durchgedrehten US-Soldaten. Er wurde mit Schüssen gestoppt - und erlag den Verletzungen.

Der amerikanische Soldat ist seit einiger Zeit in Deutschland stationiert, Bisher unauffällig, aber Donnerstag Abend drehte er völlig durch. Mit einem Sturmgewehr stand er plötzlich in der Wohnung seiner Ex-Freundin, bedrohte und fesselte sie.

Am Abend gelingt der völlig verängstigten Frau die Flucht. Sie ruft die Polizei, die ausrückt, um den Soldaten festzunehmen. Aber der hat andere Pläne, ist bereits aus der Wohnung geflohen. Erst gegen Mitternacht wird er von einem Polizeihubschrauber mit Wärmebildkameras entdeckt.

Der Mann bedroht die Polizei mit seinem Sturmgewehr. Die beamten reagieren und schießen auf den GI. Der schwerverletzte Soldat kommt in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er trotz Notoperation Stunden später stirbt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelt es sich bei dem Sturmgewehr um die Dienstwaffe des US-Soldaten. Entgegen der Vorschrift habe er das Gewehr nach Dienstschluss am Abend nicht in der Kaserne abgegeben, sondern beim Besuch seiner früheren Freundin bei sich getragen.

Der Soldat war nach Angaben des US-Hauptquartiers in Heidelberg bei der 2. Brigade der 1. US-Infanteriedivision stationiert. Die US-Militärs kündigten an, die Untersuchungen der deutschen Polizei zu unterstützen. Man nehme den Vorfall sehr ernst.

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